
Fleißige Helfer für eine gute Sache: der Auszubildende Lukas Weis, IT-Leiter Martin Rothaler sowie Pascal Riegler aus der IT-Abteilung von LAUDA (Foto, Robert Horn ©LAUDA)
LAUDA spendet Hardware an Taubertäler Initiative
Welch wichtige Rolle für Kinder und Jugendliche der Zugang zum Internet spielt, zeigten spätestens die letzten beiden Corona-Jahre überdeutlich. Die Digitalisierung des Schulsystems hinkt an vielen Stellen den Ansprüchen und Notwendigkeiten unserer Zeit und Gesellschaft weit hinterher. Daher ist es der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG ein großes Anliegen, diesen Prozess zu unterstützen. Mit gebrauchter Hardware in Form von zehn Notebooks, sechs PCs und drei Monitoren beteiligte sich LAUDA an der Initiative »Hey Alter« -alte Rechner für junge Leute. Stefan Heidrich, der die Initiative ins Taubertal geholt hat, sammelt gebrauchte Hardware bei Unternehmen, Institutionen und auch von privaten Haushalten, überarbeitet diese bei Bedarf und verteilt sie an Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht oder nur eingeschränkt an E-Learning oder Homeschooling teilnehmen konnten. So wird Kindern und Jugendlichen zu mehr Chancengleichheit verholfen.
»Der Zugang zu digitalen Angeboten und Informationsquellen ist absolute Voraussetzung für die Partizipation innerhalb unserer Gesellschaft – und gleichzeitig auch Voraussetzung, um gezielt Bildungsangebote wahrnehmen zu können. Es ist sehr nachteilig, dass die Hürde für den Eintritt in den Arbeitsmarkt durch einen Mangel an Hardware noch weiter nach oben gesetzt wird«, sagt Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA. »Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist uns der Gedanke der Förderung der Chancengleichheit auf diesem Gebiet besonders wichtig, unsere Wirtschaft braucht gerade jetzt dringend junge, gut ausgebildete Nachwuchskräfte, auch wir bei LAUDA.« Stefan Heidrich ist froh über so viel Zuspruch seitens der Unternehmen: »Meine Initiative kann ich zwar durch meine Arbeit füllen und vorantreiben, am Leben halten kann ich sie aber nur durch solche Spenden und das Verständnis für die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Projektes.«
Mehr Informationen zur Initiative finden Sie unter www.heyalter.com/taubertal.

Der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, gemeinsam mit dem Geschäftsführer von LAUDA France, Eric Couche, dem aktuellen Vertriebsleiter von LAUDA France und designierten Nachfolger, Maxime Sabre, und dem Geschäftsführer von LAUDA, Dr. Ralf Hermann.
Geschäftsführer von LAUDA France feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Der langjährige Leiter und heutige Geschäftsführer von LAUDA France S.A.R.L., Eric Couche, ist mit der Dr.-Rudolf-Wobser-Medaille als erster Mitarbeitende der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG im Ausland für seine außergewöhnlichen Leistungen während seiner 17-jährigen Tätigkeit für LAUDA ausgezeichnet worden. Eric Couche leitet die Auslandsgesellschaft seit ihrer Gründung am 1. März 2005 und wird zu Beginn des nächsten Jahres in den Ruhestand treten. Zur Verleihung der Dr.-Rudolf-Wobser-Medaille und zur Verabschiedung des langjährigen Kollegen im festlichen Rahmen im Château Mont Royal in Chantilly nahe Paris waren der Geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser, mit seiner Gattin und der für den internationalen Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer, Dr. Ralf Hermann, angereist. Auch das gesamte Team von LAUDA France nahm an dem feierlichen Abend teil.
LAUDA France wurde am 1. März 2005 in Neuilly-sur-Seine gegründet – mit Vertriebsleiter Eric Couche als zunächst einzigen Mitarbeiter und einem Jahresumsatz von rund 1,5 Millionen Euro. LAUDA France war damit nicht nur die erste Tochtergesellschaft außerhalb Deutschlands, sondern Eric Couche war auch der erste LAUDA Mitarbeiter im Ausland. »Ich bin sehr dankbar für den Beitrag von Eric Couche und seine hervorragende Aufbauarbeit unserer ersten Auslandsgesellschaft. Die Entwicklung von LAUDA France ist stark von seiner Zuverlässigkeit und seinem Unternehmergeist geprägt.«, erklärte Dr. Gunther Wobser während seiner Ansprache. Heute betreut das Unternehmen mit zehn Mitarbeitenden wichtige Schlüsselkunden in Bereichen wie Pharma oder Automotive und plant für 2023 einen Umsatz von fast fünf Millionen Euro. »Das ist eine großartige Leistung«, so der Geschäftsführende Gesellschafter anerkennend. Die Nachfolge als Geschäftsführer von LAUDA France wird Maxime Sabre übernehmen, der bereits seit über zehn Jahren für LAUDA France tätig ist. »Eric Couche und das Team von LAUDA France haben einen großen Beitrag zum Erfolg von LAUDA geleistet. Ich wünsche ihm alles Gute.«
Die Dr.-Rudolf-Wobser-Medaille aus echtem Gold wurde anlässlich des 60-jährigen Firmenjubiläums im Jahr 2016 kreiert und wird seitdem an Personen verliehen, die Außergewöhnliches für das Familienunternehmen geleistet haben. Eric Couche ist der erste ausländische Mitarbeitende, der mit dieser Medaille gewürdigt wird.

Award-Übergabe in Italien: Dino Delbue, Sales Manager bei DELO, Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, Claudio Baldi, Gründer und CEO von DELO, sowie Antonio Manconi, Geschäftsführer von LAUDA Italia (v. l. n. r.)
Italienische Vertretung DELO mit LAUDA Award ausgezeichnet
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG hat den italienischen Technologie-Dienstleister DELO Instruments S.R.L. mit dem LAUDA Award für neue Vertretungen mit herausragendem Erfolg ausgezeichnet. Die Übergabe erfolgte am 28. Oktober im Hauptsitz von DELO in Fizzonasco, südlich von Mailand. Der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, überreichte die Auszeichnung persönlich an Claudio Baldi, Gründer und CEO von DELO Instruments.
»Die Zusammenarbeit zwischen LAUDA und DELO hat sich in den letzten vier Jahren im Bereich Batterietests in der norditalienischen Automobilbranche bestens entwickelt«, erklärt Antonio Manconi, Geschäftsführer von LAUDA Italia und verantwortlich für die direkte Zusammenarbeit mit dem italienischen Partner. »Mit der Vermarktung von LAUDA Temperiergeräten bei namhaften Automobil- und Komponentenherstellern in Italien konnte DELO hervorragende Ergebnisse erzielen. Unser Ziel ist es, das Geschäft weiter auszubauen und Anwender in der Automobilindustrie mit optimalen Temperierlösungen für ihre anspruchsvollen Testszenarien zu unterstützen.«
»In Italien haben wir mit LAUDA Italia S.R.L. und Geschäftsführer Antonio Manconi eine starke Organisation aufgebaut, die unseren Marktanteil seit der Gründung im Jahr 2014 um das Vierfache auf heute rund 40 Prozent gesteigert hat«, ergänzt Dr. Gunther Wobser. »DELO Instruments steht bereits seit 2018 als verlässlicher Partner an unserer Seite. Der Bereich Elektromobilität zählt, auch dank der Unterstützung durch unsere internationalen Vertretungen, zu den wachstumsstärksten Bereichen von LAUDA. Für ein herausragendes Jahr 2021 möchten wir uns deshalb bei der neuen Vertretung DELO mit dieser Auszeichnung bedanken.«

Der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, der Betriebsratsvorsitzende Elmar Mohr, Jubilar Klaus Markl mit seiner Frau Birgit, der Leiter Service, Torsten Prüfer, und der 1. Stellvertretende Bürgermeister, Hubert Segeritz (v. l. n. r.)
LAUDA ehrt Klaus Markl für 40-jähriges Betriebsjubiläum
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH CO. KG konnte am 2. November 2022 das 40-jährige Betriebsjubiläum des Mitarbeiters Klaus Markl feiern. Die Ehrung langjähriger Mitarbeitenden hat eine lange Tradition beim Familienunternehmen aus Lauda-Königshofen. Zur Feier im würdigen Rahmen waren neben der Geschäftsführung und dem Führungskreis auch der Betriebsratsvorsitzende Elmar Mohr sowie der langjährige Kollege und Leiter Service, Torsten Prüfer, gekommen. Als Repräsentant der Stadt Lauda-Königshofen gratulierte der Erste Stellvertretende Bürgermeister, Hubert Segeritz.
Klaus Markl begann am 16. August 1982 seine Ausbildung zum Energiegeräteelektroniker bei LAUDA. Nach seinem erfolgreichen Abschluss arbeitete Klaus Markl in der Abteilung Großkälte, bevor er im Jahr 2006 von der Produktion in den Service wechselte, wo bis heute seine berufliche Heimat gefunden hat. Seit 2011 verantwortet Klaus Markl als Abteilungsleiter Service Support und stellvertretender Leiter Service die Abteilung Service Support und Administration – eine der wichtigsten Schnittstellen des Unternehmens zu den weltweiten Kunden. Den Werdegang des gebürtigen Wertheimers nannte Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, ein »Paradebeispiel für eine unternehmensinterne Karriere«. Mit seiner Bereitschaft zur fortwährenden Weiterbildung, etwa zum Betriebsinformatiker oder auch zum geprüften technischen Betriebswirt, hat Klaus Markl selbst die entscheidenden Impulse für seine berufliche Laufbahn gesetzt. »Klaus Markl ist die Inkarnation von Zuverlässigkeit und ein Vorbild für lebenslanges Lernen«, lobte Dr. Gunther Wobser während seiner Rede. »Die größte Leistung ist es, Kunden zufriedenzustellen. Ich bin dankbar für das, was Sie für das Unternehmen geleistet haben«, schloss Dr. Gunther Wobser und überreichte dem Jubilar die Ehrenurkunde von LAUDA sowie stellvertretend die Ehrenurkunde der IHK Heilbronn-Franken.
Lobende Worte fand auch Hubert Segeritz: »Um eine solch lange Zeit bei einem einzigen Unternehmen zu bleiben, muss man sich sehr wohlfühlen.« Das zeigt sich am Beispiel Klaus Markl sicher auch daran, dass sowohl sein Bruder als auch sein Neffe ebenfalls beim Weltmarktführer arbeiten. Hubert Segeritz überreichte die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg und ein Weinpräsent der Stadt. Als langjähriger Kollege, Freund und Vorgesetzter lobte Torsten Prüfer die gemeinsame Zusammenarbeit als »Erfolgsstory für beide Seiten« und betonte die Hilfsbereitschaft und den über Jahre aufgebauten, wertvollen Erfahrungsschatz seines Mitarbeiters. Zu guter Letzt bedankte sich der Betriebsratsvorsitzende Elmar Mohr im Namen der Belegschaft bei Klaus Markl. Auch der Jubilar wandte sich mit anerkennenden Worten an die Geschäftsführung, lobte den respektvollen Umgang untereinander und schloss mit den Worten: »Ich fühle mich bei LAUDA sehr wohl und denke gerne an die 40 Jahre zurück.«

Thomas Radek, Geschäftsführer der Südwest Presse, gemeinsam mit dem Ge-schäftsführenden Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, Bernd Rath, Inhaber der BERA GmbH, sowie Moderator Heribert Lohr (v. l. n. r.) Foto: LAUDA
BusinessForum bringt Innovationstreiber der Region bei LAUDA zusammen
Innovation und Inspiration standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion des BusinessForums, welches in diesem Jahr nach zweijähriger Pandemie-Pause am Stammsitz der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG stattfand. Neben Prof. Reinhold Geilsdörfer, dem Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, und dem Moderator Heribert Lohr der Südwest Presse gab der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, Impulse und Einblicke in seine Zukunftsideen und über berichtete über die aktive, innovative Zukunftsgestaltung von LAUDA. Im regen Austausch mit den rund 80 Gästen diskutierten die Teilnehmenden zentrale Fragen unter dem Motto des Abends »Mission Zukunft«: Wie bereiten sich Mittelstand und Wirtschaft auf die Zukunft vor? Welche regionalen Herausfordernden gilt es, im Blick zu haben? Welchen Stellenwert haben Ausbildung und Studium in Zeiten des Fachkräftemangels?
Zu angeregten Diskussionen führte unter anderem die Gefahr einer Deindustrialisierung durch die derzeitige geopolitische Lage, die Energiekrise und hohe Kosten: »Jetzt heißt es, die Zeit zu nutzen, etwas zu bewegen«, erklärte Prof. Reinhold Geilsdörfer mit Blick auf die Rolle des Innovationsmanagements in Unternehmen. »Innovationsmanagement ist überlebenswichtig in allen Bereichen, nicht nur in Unternehmen, auch in der Verwaltung beispielsweise.«
Dr. Gunther Wobser warb mit Enthusiasmus für einen optimistischen Blick auf die Zukunft: »Ich bin keiner, der in der Vergangenheit lebt, sondern es spornt mich an, Neues zu erleben.« Gleichzeitig warnte der Geschäftsführende Gesellschafter aber auch vor der geringen Zahl an Unternehmensgründungen in Deutschland: »Unternehmer haben es nicht leicht in Deutschland.« Regionale Zusammenarbeit, das Nutzen von Synergien und der Aufbau zukunftsfähiger Strukturen sind daher wichtige Schritte, um die »Mission Zukunft« nachhaltig voranzutreiben: »Wir haben im Main-Tauber-Kreis sehr gute Verbindungen zu den zwei Dynamikzentren Heilbronn und Würzburg wie auch zum Hohenlohekreis. Ich bin dankbar dafür, dass ich mit meinem Unternehmen diese regionale Möglichkeit habe und sagen kann: Wir sind dabei. Ich kann als Unternehmer nur auf die Chance aufmerksam machen, mit diesen Institutionen zu kooperieren«, so Dr. Gunther Wobser.