
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA (rechts), und Dr. Marc Stricker, LAUDA Geschäftsführer (links), empfingen Shri Shatrughna Sinha, Generalkonsul der Republik Indien in München (Mitte), in der Unternehmenszentrale in Lauda-Königshofen zum Austausch über die Indien-Strategie und künftige Kooperationen des Weltmarktführers für exakte Temperierung. © LAUDA
Hoher Besuch von Shri Shatrughna Sinha in der Unternehmenszentrale
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, Weltmarktführer für exakte Temperaturen, hat Shri Shatrughna Sinha, Generalkonsul der Republik Indien in München, sowie Amir Bashir, Konsul und Leiter der Abteilung Wirtschaft, Ausbildung und Informationspolitik des Generalkonsulats, in der Unternehmenszentrale in Lauda-Königshofen empfangen. Im Mittelpunkt des zweistündigen Austauschs standen die strategischen Pläne von LAUDA für den indischen Markt sowie bestehende und künftige Kooperationen mit Partnern auf dem Subkontinent. Das indische Generalkonsulat in München ist für die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg zuständig. Generalkonsul Sinha gehört seit 2007 dem ›Indian Foreign Service‹ an und verantwortete vor seiner Ernennung zum Generalkonsul im indischen Außenministerium als ›Joint Secretary‹ die bilateralen Beziehungen zu den USA und Kanada.
Zum Auftakt gab Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter, einen persönlichen Einblick in die Firmenhistorie: Ausgehend von seinem Großvater Dr. Rudolf Wobser, der 1955 aus der damaligen DDR floh und in Lauda ein neues unternehmerisches Fundament schuf, entwickelte sich LAUDA über drei Generationen zum global agierenden mittelständischen Familienunternehmen aus Baden-Württemberg. 1956 gegründet, feiert das Unternehmen in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum. Der Besuch reiht sich in eine Reihe wichtiger Etappen des Indien-Engagements von LAUDA ein: Im Februar 2025 nahm Dr. Gunther Wobser an der Wirtschaftsdelegation des Landes Baden-Württemberg nach Indien teil, im November 2025 folgte die Gründung der indischen Tochtergesellschaft Degree LAUDA Precision Pvt. Ltd. in Pune. Deren Geschäftsführung übernahm Marco Hauser, der dafür für ein Jahr – bis Ende Juli 2026 – nach Indien entsandt wurde.
Im weiteren Verlauf wurden die Wachstumspotenziale und strategischen Zielmärkte, die Vertriebs- und Servicestruktur vor Ort sowie Perspektiven für neue Kooperationen mit indischen Partnern diskutiert. Als besonders aussichtsreiche Zielbranchen identifizierte LAUDA neben Biopharma insbesondere Automotive, Halbleiter und Medizintechnik. Ergänzend erörterten die Beteiligten konkrete Unterstützungsmöglichkeiten des Generalkonsulats, etwa bei der Beantragung von mehrjährigen Visa für entsandte Mitarbeitende sowie bei der Kontaktherstellung zu Behörden und relevanten Ansprechpersonen in Indien.
»Indien ist für LAUDA ein Zukunftsmarkt mit außergewöhnlicher Dynamik. Der persönliche Austausch mit dem Generalkonsul ist für uns ein wichtiges Signal, dass unser Engagement auf diplomatischer Ebene wahrgenommen wird«, erklärte Dr. Gunther Wobser. »Mit unserer Tochtergesellschaft in Pune und einem wachsenden Netzwerk an Vertriebspartnern sind wir gut aufgestellt, um die Absatzchancen konsequent zu nutzen. Der nächste Schritt wird eine Produktion vor Ort sein.«
Zum Abschluss des Besuchs führte Geschäftsführer Dr. Marc Stricker die Gäste durch das Anwendungslabor und die Fertigungsbereiche des Unternehmens. Die beiden Konsuln Sinha und Bashir zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Fertigungstiefe, der technologischen Kompetenz und der internationalen Ausrichtung des Familienunternehmens am Standort Lauda-Königshofen. LAUDA und das Generalkonsulat vereinbarten, im engen Austausch zu bleiben. Für LAUDA ist Indien ein strategisch bedeutender Baustein der internationalen Wachstumsstrategie.

Spurensuche © Evelin Neukirchen (links) | Aufgeschreckt © Mechthild Hart (rechts)
Gemeinschaftsausstellung von Mechthild Hart und Evelin Neukirchen in der LAUDA FabrikGalerie
Die FabrikGalerie der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG eröffnet am Mittwoch, 5. August 2026, um 17:00 Uhr die Ausstellung ›Alles im grünen Bereich?‹ mit Werken der beiden Würzburger Künstlerinnen Mechthild Hart und Evelin Neukirchen. Es ist die vierte Ausstellungseröffnung im 70. Jubiläumsjahr von LAUDA und zugleich Teil der Reihe ›Art After Work‹, mit der das Unternehmen zeitgenössische Positionen einem breiten Publikum nach Feierabend zugänglich macht. Die Schau ist bis zum 30. September 2026 zu sehen.
Der Ausstellungstitel ›Alles im grünen Bereich?‹ greift eine doppeldeutige Frage auf: Sie zielt sowohl auf den persönlichen inneren Zustand als auch auf die Verwundbarkeit ökologischer und geopolitischer Systeme. Beide Künstlerinnen nähern sich dem Thema mit unterschiedlichen Techniken. Mechthild Hart zeigt Malerei und Zeichnungen, in denen sich Figürlichkeit und Abstraktion durchdringen. In kraftvollen Linien lässt sie ein Spannungsfeld zwischen Reduktion, Verdichtung und Fläche entstehen – ein steter Prozess des Wandels, in dem sich immer wieder neue Ordnungen bilden. Evelin Neukirchen widmet sich in großformatigen Acrylarbeiten dem Kampf zwischen Licht und Dunkel, zwischen Grün und Braunrot. Werke aus ihrer jüngsten Schaffensphase rücken den Schatten als eigenständiges Motiv in den Fokus – als Metapher für Bedrohung und Unsicherheit, der sie kräftige Farben entgegensetzt. »Wir bearbeiten dieses Thema in unserer Malerei, weil es uns betrifft und wir in unserem kreativen Tun eine Möglichkeit haben, dieser Frage eine Gestalt zu geben«, beschreiben die Künstlerinnen ihren gemeinsamen Ansatz.
Mechthild Hart befasst sich seit 2002 mit Malerei und Zeichnung. Sie absolvierte ihre Grundausbildung bei Susanne Hauenstein in Andechs und ergänzte diese mit Seminaren in den freien Kunstakademien in Bad Reichenhall und Augsburg. Seit 2008 unterhält sie ein eigenes Atelier, es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Süddeutschland und Turin. Hart zählt zu den Mitbegründerinnen der Künstlergruppe ›Achtung Kunstleerer Raum‹, seit 2019 ist sie Mitglied im BBK-Unterfranken. Mehrfach war sie in der Auswahl zum Kunstpreis der Stadt Marktheidenfeld vertreten.
Evelin Neukirchen beschäftigt sich seit 1990 mit Malerei und nimmt seit 2009 jährlich an Seminaren der Kunstakademie Bad Reichenhall bei Ingrid Jureit teil. Sie ist Mitglied im Kunstverein Traunstein und im BBK-Unterfranken sowie Gründungsmitglied des ›Kunstleeren Raums‹. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Universitätsfrauenklinik Würzburg und des Karl-Olga-Krankenhauses Stuttgart. Seit 2012 betreibt Neukirchen ein eigenes Atelier in Würzburg und ist Mitglied des BBK-Unterfranken. In zahlreichen Ausstellungen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zeigt sie seit 1995 ihre Werke und war mehrfach für den Kunstpreis der Stadt Marktheidenfeld nominiert.
Die Ausstellungseröffnung am 5. August 2026 ist für die Öffentlichkeit zugänglich, wir freuen uns über zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Anzahl der Teilnehmenden an der Eröffnung aus Platzgründen begrenzt ist, daher bitten wir um vorherige Anmeldung.

Dr. Gunther Wobser (Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA), Jürgen Walz, Thorsten Schyle (Leiter Produktion Anlagenbau) und Uwe Stastny (Betriebsratsvorsitzender) würdigten den Jubilar in ihren Ansprachen zum 45-jährigen Betriebsjubiläum (v. r. n. l.). © LAUDA
Starkes Rückgrat im Anlagenbau
Ein außergewöhnliches Jubiläum stand im Mittelpunkt einer Feierstunde bei der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG: Jürgen Walz, Schweißer im Anlagenbau, wurde von Führungskreis und Geschäftsführung für 45 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt – ein Beleg für Treue, Fachkompetenz und gelebte Verbundenheit mit dem Familienunternehmen.
Jürgen Walz begann seinen beruflichen Werdegang am 3. September 1979 mit der Ausbildung zum Mechaniker bei LAUDA, die er im Januar 1983 erfolgreich abschloss. Nach einer kurzen beruflichen Station außerhalb des Unternehmens kehrte er im Mai 1984 als Mechaniker in den Bereich OEM-Geräte – dem damaligen Leitz-Bau – zurück. Nach Ableistung seines Wehrdienstes, der in die Zeit des Berliner Mauerfalls fiel, war er ab September 1989 erneut bei LAUDA tätig. Seit Juli 1998 ist Jürgen Walz als Schweißer im Anlagenbau beschäftigt und hat sich dort als unverzichtbarer Fachexperte etabliert. In über vier Jahrzehnten absolvierte er zahlreiche Schweißer- und Hartlöterprüfungen sowie weitere Qualifizierungen, darunter den Kran- und Gabelstaplerführerschein.
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter, würdigte den Jubilar in seiner Laudatio mit persönlichen Worten: »Jürgen Walz arbeitet sehr gut und zuverlässig unter Druck. Als Schweißer steht er buchstäblich an der Nahtstelle der Abteilung – eine anspruchsvolle Tätigkeit, bei der jede saubere Schweißnaht über die Sicherheit unserer Anlagen entscheidet. Mit Tatkraft und Rückgrat hat er stets kritisches Feedback und Verbesserungsvorschläge eingebracht. Ein so langjähriges Jubiläum ist etwas Besonderes, gerade weil die ursprünglich zum 40-jährigen Jubiläum geplante Ehrung während der Corona-Zeit nicht in gewohntem Rahmen möglich war.« In Anerkennung seiner Verdienste überreichte Dr. Wobser die LAUDA Ehrenurkunde an Jürgen Walz.
Stellvertretend für den Anlagenbau würdigte dessen Leiter Thorsten Schyle den Jubilar und betonte, dass eine derart lange Betriebszugehörigkeit heute alles andere als selbstverständlich sei. Maschinen, Abläufe und Technik hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Unverändert geblieben seien hingegen Humor, Geselligkeit und die konstruktive Kritik des Jubilars. Auch dessen Reiselust – die ihn bis nach Australien geführt habe – und seine ausgeprägte Kameradschaft prägten das Miteinander im Team.
Im Namen der Belegschaft ließ Betriebsratsvorsitzender Uwe Stastny das Jahr 1979 wirtschaftlich und politisch Revue passieren und würdigte die 28-jährige Mitgliedschaft von Jürgen Walz in der IG Metall sowie sein achtjähriges Engagement in der Betriebsratsarbeit. Die unzähligen Schweißerfortbildungen seien Ausdruck einer vorbildlichen Lernbereitschaft. Für die Zukunft wünschte er dem Jubilar Gesundheit und erfüllende Reisen, denen er ab dem Beginn der Freistellungsphase seiner Altersteilzeit am 1. November 2026 verstärkt nachgehen kann.

Weltmarktführer für Temperiertechnik treibt Umstellung in Kältetechnik voran. © LAUDA
Weltmarktführer für Temperiertechnik treibt Umstellung in Kältetechnik voran
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG baut ihr Portfolio an Temperiergeräten mit natürlichen Kältemitteln konsequent aus. Nach der Einführung des ersten LAUDA Prozessthermostaten mit CO₂-Kältemittel und der vollständig mit natürlichen Kältemitteln arbeitenden Badthermostate LAUDA Universa erweitert der Weltmarktführer für exakte Temperaturen nun seine bewährten Gerätelinien Alpha, Integral, Ultracool, Microcool und Variocool um Varianten mit natürlichen Kältemitteln.
Natürliche Kältemittel als strategischer Schwerpunkt
Die schrittweise Reduktion fluorierter Treibhausgase (F-Gase) durch die europäische F-Gas-Verordnung und internationale Regularien erzwingt einen starken Anreiz zur Nutzung von Technologien auf Basis natürlicher Kältemittel. LAUDA hat bereits vor Jahren damit begonnen, sein Geräteportfolio und seine industriellen Anlagenbaulösungen systematisch umzustellen – und setzt diesen Weg nun mit einer umfassenden Portfolioerweiterung konsequent fort.
Während F-Gase in regulatorisch definierten Anwendungsfällen weiterhin zugelassen bleiben, vollzieht sich der Wandel zu Alternativen sowohl aufgrund nationaler und internationaler Abkommen als auch aus dem eigenen -Bestreben von LAUDA heraus. Als natürliche Alternativen kommen zwei Kältemittelklassen zum Einsatz:
A1-Kältemittel wie CO₂ (R744): stabiles Leistungsverhalten, besonders energieeffizient bei Temperaturen unter 0 °C, geeignet für Anwendungen mit hohem Kälteleistungsbedarf
A3-Kältemittel wie Propan (R290) oder Propen (R1270): universell einsetzbar, sehr geringer GWP-Wert (Global Warming Potential), hohe Energieeffizienz, für alle Temperaturbereiche auch unter -50 °C einsetzbar, bei größeren Kältemittelfüllmengen mit integrierter Sicherheitstechnik ausgestattet
Abhängig von der Gerätekategorie und den individuellen Anwendungsanforderungen setzt LAUDA das jeweils am besten geeignete Kältemittel in seinen Temperiergeräten ein, um den Kunden sowohl wirtschaftliche als auch energetisch optimierte Lösungen anzubieten.
Laboranwendungen: kompakt, effizient und luftfrachttauglich
Für den Einsatz im Labor stehen bei Badthermostaten, Umlaufkühlern und Prozessthermostaten kompakte Geräte zur Verfügung, die auf leistungsstarken natürlichen A3-Kältemitteln wie Propan (R290) basieren. Durch eine geringe Kältemittelfüllmenge von weniger als 100 g sind diese Modelle luftfrachttauglich und erfordern keine zusätzliche Sicherheitstechnik – was ihren Einsatz weltweit und ohne besondere infrastrukturelle Anforderungen ermöglicht.
Badthermostate – LAUDA Alpha: Die langjährig etablierten Alpha Badthermostate bieten einen kostengünstigen Einstieg in die Welt der Temperierung. Mit natürlichem Kältemittel Propan nutzen Sie ein Kältemittel mit niedrigem CO2-Fußabdruck und bieten weiterhin eine überzeugende Lösung in Bezug auf Preis, Leistung und Dimensionen. Im Bereich unter 0 °C erreichen die neuen Thermostate sogar eine höhere Kälteleistung als mit F-Gasen zuvor. Wenn mehr Leistung und mehr Funktionen nötig sind, bietet die seit diesem Jahr vollständig eingeführte LAUDA Universa Linie eine umfangreiche Auswahl für zahlreiche Anwendungsfälle.
Umlaufkühler – LAUDA Microcool: Die Microcool Gerätelinie bietet vier Modelle mit natürlichen Kältemitteln und einem Temperaturbereich von -10 bis 40 °C und einem Kälteleistungsbereich von 0,35 bis 2 kW. Neu im Sortiment ist dabei der Microcool MC 2000 mit 2 kW Kälteleistung als leistungsstärkste Variante. Das Highlight der Geräte ist die hochwertige Pumpe mit Magnetkupplung. Sie verhindert Dichtungsprobleme am Pumpenschaft dank magnetischer Kupplung von Pumpe und Elektromotor.
Prozessthermostate – LAUDA Variocool: Die Variocool Gerätetypen VC 1200 und VC 2000 mit dem natürlichen Kältemittel Propan bieten einen erweiterten Temperaturbereich von -25 bis 80 °C, eine höhere Kälteleistung im unteren Temperaturbereich sowie einen drehzahlgeregelten Verdichter für sparsamen und extraleisen Betrieb.
Industrie- und Prozessanwendungen: hohe Leistung mit integrierter Sicherheitstechnik
Für Anwendungen mit höherem Kälteleistungsbedarf – etwa in der Produktion oder in industriellen Prozessen – stehen leistungsstarke Geräte und Anlagen mit natürlichen Kältemitteln wie CO2 (R744), Propan (R290) oder Propen (R1270) zur Verfügung. Bei Geräten mit einer A3-Kältemittelfüllmenge von mehr als 150 g ist bei LAUDA standardmäßig eine geräteseitige Sicherheitstechnik integriert. Eine sichere Spannungsversorgung und Belüftung, integrierte Gasdetektionssensoren sowie Sicherheitsabschaltmechanismen gewährleisten einen zuverlässigen Betrieb.
Umlaufkühler – LAUDA Ultracool: Für die leistungsstarken Ultracool Umlaufkühler stehen nun acht Typen mit Propan als Kältemittel zur Verfügung, von 2 bis 80 kW Kälteleistung. Die Kälteleistung ist in den meisten Fällen gegenüber den bisherigen F-Gas-Vorgängern verbessert. Vielfältige Optionen – von stärkeren Pumpen über Durchflussmesser bis hin zu schallreduzierten Ausführungen – stehen weiterhin zur Verfügung. Die Geräte sind zudem für die Außenaufstellung geeignet.
Prozessthermostate – LAUDA Integral: Die leistungsstarke Integral Gerätelinie wird um mehrere Modelle mit natürlichen Kältemitteln wie Propan (R290) und Propen (R1270) sowie CO₂ (R744) erweitert. Die neuen Varianten kombinieren die erprobte Durchflusstechnologie mit Kaltöl-Überlagerung mit klimaschonenderen Kältemitteln und überzeugen durch ein sehr geringes Treibhauspotenzial sowie eine hohe Energieeffizienz auch bei tiefen Temperaturen.

Dr. Gunther Wobser (Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA), Hubert Segeritz (Bürgermeisterstellvertreter der Stadt Lauda-Königshofen), Birgit Littmann-Breuer, Chris Moschüring (Leiter Einkauf) und Uwe Stastny (Betriebsratsvorsitzender) würdigten Birgit Littmann-Breuer in ihren Ansprachen zum 40-jährigen Betriebsjubiläum (v. r. n. l.). © LAUDA
Verlässliche Stütze im Einkauf
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG würdigte in einer Feierstunde das 40-jährige Betriebsjubiläum von Birgit Littmann-Breuer. Im Beisein des Führungskreises und der Geschäftsführung wurde die langjährige Mitarbeiterin im Einkauf für ihre Treue, Sorgfalt und Verlässlichkeit gegenüber dem Familienunternehmen geehrt.
Birgit Littmann-Breuer trat am 7. April 1986 bei LAUDA ein. Seitdem ist sie ununterbrochen im Einkauf tätig. In vier Jahrzehnten hat sie sämtliche Wandlungen des Unternehmens nicht nur miterlebt, sondern aktiv mitgestaltet: von der manuellen Erfassung von Bestellvorgängen per Schreibmaschine über den Aufbau moderner EDV-Systeme bis hin zur gruppenweiten Intercompany-Abwicklung und der Organisation von Seefrachttransporten aus China. Zu ihren Kernaufgaben zählen die Bearbeitung von Bedarfsanforderungen, die Buchung von Rechnungen, die Verwaltung von Lieferantenerklärungen sowie die Abwicklung der Corporate Fashion – ein Aufgabenspektrum, das Genauigkeit, Verlässlichkeit und breites Prozesswissen erfordert.
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter, würdigte in seiner Laudatio die Jubilarin mit persönlichen Worten: »Birgit Littmann-Breuer ist eine Konstante bei LAUDA. Was ursprünglich als sechsmonatige Krankheitsvertretung begann, wurde zu 40 Jahren Treue, Sorgfalt und Präzision. Sie hat Systeme, Prozesse und Strukturen nicht nur miterlebt, sondern aktiv geprägt – und ist dabei immer sie selbst geblieben: verlässlich, genau und engagiert. Sie ist der stille Star im Einkauf.« In Anerkennung ihrer Verdienste überreichte er die LAUDA Ehrenurkunde und stellvertretend die Ehrenurkunde der IHK Heilbronn-Franken.
Als Bürgermeisterstellvertreter der Stadt Lauda-Königshofen überbrachte Hubert Segeritz die Glückwünsche der Stadt und die Urkunde des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Er betonte, dass LAUDA tief in der Stadt verwurzelt sei und gerade in herausfordernden Zeiten an seiner Belegschaft festhalte. Treue Mitarbeitende wie Birgit Littmann-Breuer seien Ausdruck dieser Unternehmenskultur und stärkten den Wirtschaftsstandort Lauda-Königshofen nachhaltig.
Chris Moschüring, Leiter Einkauf und direkter Vorgesetzter von Birgit Littmann-Breuer, hob hervor, dass 40 Jahre Betriebszugehörigkeit herausragend seien. Veränderungen in EDV-Systemen und Arbeitsprozessen habe sie stets nicht nur mitgetragen, sondern aktiv gestaltet. Besonders schätze er ihre Verlässlichkeit und Offenheit, die das gesamte Team bereicherten.
Im Namen der Kolleginnen und Kollegen sprach Uwe Stastny der Jubilarin – erstmals in seiner Funktion als Betriebsratsvorsitzender – seine herzlichen Glückwünsche aus und würdigte ihre Zuverlässigkeit sowie ihren Teamgeist. Den Einkauf beherrsche Littmann-Breuer von der Bedarfsanforderung bis zur Rechnung und Mahnung in seiner ganzen Breite – stets mit vorbildlicher Lernbereitschaft. Zudem verwies er auf ihre langjährige Mitgliedschaft in der IG Metall.
Das Jubiläum von Birgit Littmann-Breuer steht exemplarisch für die Unternehmenskultur bei LAUDA: Verlässlichkeit, Kontinuität und gegenseitige Wertschätzung als Fundament eines erfolgreichen Familienunternehmens. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Prozesswissen bleibt sie eine tragende Säule im Einkauf – und ein Beleg dafür, was ein starkes Miteinander über Jahrzehnte zu leisten vermag.