
Prof. Dr. Miriam Bird, TUM Campus Heilbronn, und Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, Hochschuldozent und Autor © LAUDA

Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, Hochschuldozent und Autor © Behrendt und Rausch

Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, Hochschuldozent und Autor, während der Abschlussprüfung an der FHWS © LAUDA
Dr. Gunther Wobser engagiert sich als Lehrbeauftragter und Gastdozent
Für knapp 20 Studierende der FHWS - Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt ging das Sommersemester mit der online in Präsenz abgenommenen Abschlussprüfung eines neuen Fachs zu Ende. Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, ist dort neuer Lehrbeauftragter für das allgemeine Wahlpflichtfach »Transformation im Mittelstand«, das von Studierenden aller Fachrichtungen gewählt werden kann. Ein durchaus komplexes Thema, dem sich der 51-jährige Unternehmer und Autor nicht nur in der Theorie widmet, sondern deren drastischen Herausforderungen er in seinem eigenen Unternehmen mit seinem Team tagtäglich begegnet. Der Mittelstand ist, so seine Überzeugung, das »Herz der deutschen Wirtschaft« und sorgt für zwei Drittel der Arbeitsplätze. Diese auf Unternehmen zukommenden Herausforderungen fordern sowohl ein Umdenken und visionäre Weichenstellungen als auch eine konsequente Umsetzung, um wettbewerbsfähig zu bleiben und am Markt zu bestehen. Es geht um Themen wie agile Ansätze, die digitale Revolution mit dem Nutzen von Künstlicher Intelligenz, ganzheitliches Innovationsmanagement, aber auch um ein Umdenken bezüglich Führungsstilen und Strukturen. Die Kompetenz, diesen Wandel aktiv für sein Unternehmen zu nutzen und anschaulich den Studierenden zu vermitteln, zeichnet Dr. Gunther Wobser und sein Familienunternehmen LAUDA aus. Auch im kommenden Wintersemester bietet der international erfolgreiche Unternehmer, der das zur Thematik passende Fachbuch „Agiles Innovationsmanagement“ veröffentlicht hat, die Vorlesung an.
Als Gastdozent ist Dr. Gunther Wobser z. B. an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar und der Technischen Universität München (TUM) gern gesehen. Zuletzt begeisterte er an der TUM mit einer englischsprachigen Gastvorlesung zum Thema »Innovation Management in Family Enterprises« auf Einladung von Prof. Dr. Miriam Bird rund 80 internationale Studierende des Master-Studiengangs. »Mir ist es wichtig, den Studierenden Wege aufzuzeigen, wie neueste Theorie in die unternehmerische Praxis umgesetzt werden kann. Wo Chancen liegen, aber auch Schwierigkeiten. Wie man durch Scheitern neue Erkenntnisse gewinnt und diese in Zukunft nutzen kann. Ich möchte junge Menschen ermutigen, selbst diese Transformation mitzugestalten, und den Ehrgeiz wecken, eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Gerade der oftmals unbekannte Mittelstand braucht Vordenkende und spezialisierte Fachkräfte«, so Dr. Gunther Wobser. Der Vermittlungsansatz des Unternehmers scheint aufzugehen, Leonhard Quitter, Student der FHWS, resümiert: »Während der Veranstaltung ist mir bewusst geworden, dass Innovation nicht ausschließlich bei Start-ups oder Neugründungen eine Rolle spielt. Besonders für mittelständische Unternehmen bergen Innovationen große Potenziale, sofern die Einführung der entsprechenden Prozesse gelingt.«
Dr. Gunther Wobser ist Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, dem Weltmarktführer für exakte Temperierung in Forschung, Anwendungstechnik und Produktion. Der promovierte Diplom-Kaufmann führt das Familienunternehmen seit 2003 bereits in dritter Generation. Gegründet wurde LAUDA mit Sitz in Lauda-Königshofen im Jahr 1956 von seinem Großvater Dr. Rudolf Wobser, ein Jahr nach seiner Flucht aus der DDR. Heute zählt LAUDA rund 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit und hat einen Jahresumsatz von über 92 Millionen Euro.
Mit seinem Fokus auf Innovation und Digitalisierung treibt Dr. Gunther Wobser die Erfolgsgeschichte von LAUDA stetig voran. So leitete er ab Juli 2017 das Unternehmen ein Jahr lang aus dem Silicon Valley und baute dort das eigene Innovationslabor new.degree auf, das vor Kurzem in die in Deutschland neu geschaffene new.degree GmbH überging. Aufgaben sind neben der Steuerung des Ideenmanagements das Testen von Ideen außerhalb des Kerngeschäfts und die Zusammenarbeit mit innovativen Start-ups, etwa dem prämierten Heizspezialisten watttron. Seine Expertise und Erfahrung teilt Dr. Gunther Wobser heute auch als Autor. 2020 veröffentlichte er sein Buch »Neu erfinden – Was der Mittelstand vom Silicon Valley lernen kann« im Berliner Verlag Beshu Books. Sein aktuelles Buch »Agiles Innovationsmanagement« wurde vom Fachverlag Springer Gabler veröffentlicht. Dr. Gunther Wobser ist ein gefragter Redner zum Thema Innovationsmanagement im Mittelstand und mit LAUDA seit 2020 Mitglied im »Maschinenraum«, dem in Berlin ansässigen Hub des Mittelstands für Start-ups und Innovation. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Mitglied des BDA-Digitalrates.

Stefan Eiselein, neuer Geschäftsführer der new.degree GmbH © new.degree GmbH
Stefan Eiselein ist neuer Geschäftsführer der new.degree GmbH
Die new.degree GmbH, die Innovationstochter der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, hat im Zuge des Strategieprojektes Drive250 einen neuen Geschäftsführer bekommen, der die Kernkompetenz der new.degree GmbH als Digitaler Hub ausbauen und schärfen wird. Stefan Eiselein ist bereits seit Mai 2021 für die LAUDA Gruppe tätig gewesen und hat zuletzt als Geschäftsführer den Aufbau der neu gegründeten LAUDA Medical GmbH & Co. KG verantwortet, die sich auf Temperierung im Bereich Medizintechnik fokussiert. Dr. Gunther Wobser gründete bereits 2018 im Silicon Valley die new.degree, LP und spiegelte dieses Erfolgsmodell dann im Oktober 2020 in Deutschland. Er setzt große Hoffnungen auf den Digitalexperten Stefan Eiselein: »Seine Expertise wird der Digitalisierungs-Experte nun einsetzen, um mit der new.degree einen Hub für digitale Innovationen aufzubauen und damit die zukunftsfähige Weiterentwicklung der LAUDA Gruppe maßgeblich mitzugestalten.«
»Die Digitalisierung bietet riesige Potenziale für die Entwicklung von innovativen Geschäften und die Generierung von neuen Erlösquellen. Sie bietet uns die Möglichkeit der intensiven Vernetzung mit unseren Kunden und Anwendern. Mit diesem Wissen sind die Voraussetzungen gegeben, nutzbringende Produkte für unsere Anwender zu entwickeln«, sagt Stefan Eiselein. »Diese Chancen wollen wir ergreifen. Zumal wir in vielen Branchen aktiv sind, die sich mit wichtigen Zukunftsthemen befassen«. LAUDA als weltweit führender Experte für exakte Temperierung ermöglicht viele Anwendungen, die einen direkten und effizienten Beitrag leisten, gesellschaftliche Herausforderungen – wie etwa den Klimawandel – anzugehen. Dazu gehören unter anderem die Optimierung von medizinischen Behandlungen, die Produktion von Impfstoffen, Performance- und Leistungstests von Batterien für E-Mobility und der Betrieb von Wasserstoff-Tankstellen.
Vor seiner Zeit bei LAUDA war der Diplom-Informatiker Chief Digital Officer und Chief Corporate Development Officer der Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, einem renommierten Fachmedienhaus und B2B-Kommunikationsdienstleister aus Würzburg. Stefan Eiselein war viele Jahre verantwortlich für die Digitalisierung und digitale Transformation sowie die Entwicklung neuer, vor allem digitaler Geschäftsmodelle. Weiterhin verfügt er über umfangreiche Erfahrung im Aufbau von neuen Unternehmen (Corporate Venturing) und der Zusammenarbeit mit Start-ups. Führung auf Augenhöhe, Kommunikation, Transparenz, Vertrauen und Wertschätzung sind Kernkompetenzen des neuen Geschäftsführers, von der die new.degree GmbH wie auch die gesamte LAUDA Gruppe profitieren werden.
Das bisher nur am Stammsitz beheimatete Tochterunternehmen wird gegen Ende des Jahres im Innovations-Zentrum Hubland Würzburg in den neu gebauten InnoHubs einen Standort aufmachen. Inmitten des digitalen Schmelztiegels, bestehend aus dem IT-Campus der Uni Würzburg, dem nahegelegenen FHWS-Campus, dem Zentrum für Digitale Innovation (ZDI) und einer Vielzahl von jungen Tech-Unternehmen, sind die Rahmenbedingungen nahezu perfekt.

Perfekte Temperierung für die Prozessindustrie: LAUDA zeigt auf der ACHEMA industrielle Wärmeübertragungsanlagen. © lauda.de
LAUDA präsentiert Innovationen der Temperierung auf der ACHEMA
Die ACHEMA, Weltleitmesse für die internationale Prozessindustrie, versammelt vom 22. bis 26. August 2022 Experten, Anwender und Fachpresse aus der ganzen Welt in den Frankfurter Messehallen. Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG präsentiert auf ihrem Stand in Halle 4.0, Stand C26, digitale Innovationen aus der Temperiertechnik und gibt einen Einblick in die Möglichkeiten bei der Kühlung von Wasserstoff – einem der Trendthemen der diesjährigen ACHEMA. Im Gegensatz zu den bisherigen Messeauftritten auf der ACHEMA konzentriert sich LAUDA in diesem Jahr bewusst auf die Schwerpunkte Verfahrenstechnik und Prozessindustrie, um die eigene Erfahrung und das Portfolio im Bereich der industriellen Temperierung in den Vordergrund zu rücken.
»Die Prozessindustrie mit ihren vielfältigen Anwendungen und zukunftsgerichteten Entwicklungen gehört zu unseren wichtigsten Zielmärkten«, erklärt der für Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer von LAUDA, Dr. Ralf Hermann. «Wir haben durch unsere jahrzehntelange Arbeit auf diesem Gebiet ein tiefgreifendes Verständnis und die notwendige Expertise für die anspruchsvollsten Temperieraufgaben in der Prozesstechnik. Entsprechend freuen wir uns, unseren Kunden und Partnern endlich wieder in Präsenz unsere neuesten Entwicklungen präsentieren und neue Impulse geben zu können.«
Prozessthermostate mit nativer App-Steuerung und digitale Produkte von LAUDA
Im Bereich der Reaktortemperierung präsentiert LAUDA mit der neuen Generation der LAUDA Integral Prozessthermostate leistungsstarke Temperiergeräte mit einer intuitiven Steuerung über mobile Endgeräte. Seine digitalen Innovationen bündelt LAUDA unter dem Messemotto EMPOWERING EXCELLENCE. FOR A BETTER FUTURE. Mit klug durchdachten Weiterentwicklungen der Temperiertechnik, die Anwenderprozesse optimal ergänzen und erst ermöglichen, unterstützt LAUDA seine Kunden in Branchen wie Chemie, Pharma, Elektromobilität oder Wasserstoff, mit exakter Temperierung die Welt zu verbessern.
Die smarte Vernetzung von Prozesstechnik und Temperiertechnik schreitet mit LAUDA.LIVE weiter voran. Mit dieser digitalen Plattform werden LAUDA Temperierlösungen zu vollständig vernetzten und intelligenten IoT-Geräten. Die digitalen Produkte bieten Nutzern umfassende Asset-Management-Funktionen sowie intelligente Analyse- und Überwachungstools und optimieren die Betriebszeit, Zuverlässigkeit und Leistung der LAUDA Geräte. Eine Demonstration von LAUDA.LIVE erwartet Besucher auf der ACHEMA am Stand von LAUDA.
Sein umfangreiches Know-how im Bereich der Prozessindustrie demonstriert LAUDA auf der ACHEMA mit einer LAUDA ITH Wärmeübertragungsanlage zur Prozesstemperierung. Die industrielle Anlage bietet Arbeitstemperaturen bis zu maximal 550 °C und eine Heizleistung von 3 – 500 kW und ist damit ideal gerüstet, um individuelle Temperieraufgaben in Anwendungen der Prozessindustrie zu bewältigen. LAUDA Experten vor Ort beantworten gerne die Fragen der Besucher und sprechen über kundenspezifische Temperierlösungen.
Wenn Sie ein persönliches Interview wünschen, stehen Ihnen unser Geschäftsführender Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser vom 24.-26.8.22 und unser Leiter Produktmanagement, Enrico Bossart vom 22.-24.8.22 auf der Messe zu Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich so zeitig wie möglich, damit wir ausreichend Zeit zur Planung haben und uns genügend Zeit für Sie und Ihre Fragen nehmen können. Vielen Dank.

Gruppenbild v.l.n.r.: MdL Prof. Dr. Wolfgang Reinhart / Landrat des Main-Tauber-Kreises Christoph Schauder / CDU-Fraktionsvorsitzender und Stadtrat Marco Hess / Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser / MdL Baden-Württemberg Dr. Albrecht Schütte

Betriebsführung durch Dr. Marc Stricker, COO von LAUDA
Dr. Albrecht Schütte, MdL, besucht Weltmarktführer LAUDA
Am Hauptsitz der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG fand ein reger Austausch zwischen Politik und Wirtschaft statt. Auf Einladung von Marco Hess, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat in Lauda-Königshofen und Vorsitzender der örtlichen Jungen Union, besuchten Dr. Albrecht Schütte, MdL Baden-Württemberg und Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst, zusammen mit dem Wahlkreisabgeordnete und Vizepräsidenten des Landtags, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, und Landrat Christoph Schauder den Weltmarktführer LAUDA.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführenden Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, äußerte sich Marco Hess zu den Beweggründen der Einladung von Herrn Dr. Albrecht Schütte zum Weltmarktführer: »Hier wird vor Ort konkret gelebt, wie man innovativ, digital, modern und zukunftsorientiert arbeitet - und das mit einem ambitionierten Wachstumsprogramm für die nächsten Jahre. Wir als Stadt und Kommunalpolitiker dürfen dankbar sein, solch ein Unternehmen und solche Unternehmer vor Ort zu wissen«. Das Treffen wurde von drei Präsentationen eingeleitet, Dr. Gunther Wobser erläuterte das Strategieprojekt Drive250, welches das Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre durch ambitioniertes Wachstum und Neustrukturierung zukunftssicher aufstellen soll. Es folgte eine Vorstellung der new.degree GmbH, der Innovationstochter von LAUDA, durch den neuen Geschäftsführer Stefan Eiselein. Er fokussierte sich besonders auf das Thema Digitalisierung der Service-Schnittstelle, die mit Hilfe eines Förderantrages des Landes umgesetzt werden soll. Abschließend sprach Dr. Jürgen Dirscherl, Leiter des Bereichs Forschung & Entwicklung, unter anderem über die Problematik und Herausforderungen im Umgang mit Kältemitteln und welche Lösungsansätze LAUDA auf diesem Gebiet erarbeitet. Danach wurde eine lebhafte Diskussionsrunde eröffnet, der sich ein informativer Rundgang durch die Produktionsräume von LAUDA anschloss. Im Fokus standen dabei die Zukunftstechnologien, in denen LAUDA tätig ist, darunter E-Mobilität, Wasserstoff und Impfstoffproduktion. Aber auch digitale Lösungen und Innovationen, wie die digitale Plattform LAUDA.LIVE, durch die LAUDA Temperierlösungen zu vollständig vernetzten und intelligenten IoT-Geräten werden, und die dringend benötigte Digitalisierung der Service-Schnittstelle, deren Entwicklung maßgeblich durch Fördermittel des Landes vorangetrieben werden kann. »Der Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft ist enorm wichtig, um Wachstum, Innovation und in unserem Fall vor allem auch digitale Transformation am eigenen Standort umsetzen zu können. Hierbei freue ich mich besonders über das Interesse von Stadt und Land und den offenen Austausch«, betont Dr. Gunther Wobser.
Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg sollen vor allem mittelständischen Unternehmen und auch Existenzgründern helfen, durch Optionen zur zusätzlichen Kapitalgewinnung und Kosteneinsparung, Projekte schneller umzusetzen, die wiederum im Resultat der Region und dem Wirtschaftsstandort zugutekommen. Dass diese Angebote zur Förderung hier vor Ort aufgegriffen werden und daraus Anträge resultieren, die wiederum zu neuen Impulsen und innovativen Neuerungen und Verbesserungen für Unternehmen führen, empfand auch Dr. Albrecht Schütte als besonders positiv: »Hier existiert ein toller, innovativer und moderner Führungsstil«, so Dr. Schütte am Ende seines Besuches. »Innovationen sind Dr. Gunther Wobser und dem Unternehmen schon immer ein Herzensanliegen gewesen«, betonte auch MdL Prof. Dr. Reinhart. Hier werde Zukunft aktiv gelebt und etwas dafür getan, dass Wohlstand, Arbeitsplätze und kluge Innovationen »Made in Baden-Württemberg« gesichert und ausgebaut werden. Reinhart lobte auch die exzellente Zusammenarbeit über all die Jahrzehnte der gemeinsamen Verbundenheit mit LAUDA und der Geschäftsführung.

Guido Rebstock, Geschäftsführer Innovationsregion Hohenlohe e. V., Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, Dr. Stefanie Leenen, Vorsitzende Innovationsregion Hohenlohe e. V. (v. l. n. r.) © Innovationsregion Hohenlohe e. V.
LAUDA neuer Kooperationspartner der Innovationsregion Hohenlohe
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG ist neuer Kooperationspartner des Vereins Innovationsregion Hohenlohe e. V. Damit will der Weltmarktführer die eigenen Innovationstätigkeiten stärken und unterstützt außerdem die Standortsicherung und Strukturförderung in der erweiterten Region. Beide Partner wollen Synergien nutzen und sich gemeinsam dafür einsetzen, Fachkräfte in sogenannten MINT-Berufen zu fördern und zu halten.
»Als stark in der Region verwurzeltes Familienunternehmen gehört es zu unseren wichtigsten Aufgaben, Fachkräfte und Nachwuchstalente für unsere wunderbare Heimat zu begeistern – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels. Obwohl wir außerhalb von Hohenlohe im Main-Tauber-Kreis beheimatet sind, verfolge ich die bewundernswerten Aktivitäten in unserer direkten Nachbarschaft mit großer Begeisterung seit der Gründung vor über zwanzig Jahren. Als Kooperationspartner können wir uns jetzt für die gemeinsamen Ziele einsetzen«, betont der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser. Zusätzlich bündelt LAUDA die Innovationstätigkeiten außerhalb des Kerngeschäfts in der Tochtergesellschaft new.degree. Im firmeneigenen Innovation Lab treibt das Unternehmen Ideen der Mitarbeiter ebenso wie Technologie- und Serviceinnovationen von Start-ups und digitale Initiativen in spannenden Suchfeldern für zukunftsgerichtetes Temperieren voran.
Mit dem Projekt Brainstation, das im ehemaligen Bahnhof Lauda im Herzen des Main-Tauber-Kreises entstehen soll, verfolgt der ehrgeizige Unternehmer selbst das Ziel, gemeinsam mit weiteren Unternehmern junge Menschen für Unternehmertum, Digitalisierung und Innovation zu begeistern – und letztendlich das Abwandern in Metropolen zu verhindern. Die Brainstation wird als Innovationszentrum der Region Eventflächen, Kreativzonen, eine Co-Working Area, ein Café, Boardinghouse, Büros und ein Technologiemuseum bieten. Mit der Futurelabs gGmbH und dem Makerspace haben Kinder und Jugendliche einen spannenden Ort ihre eigenen Talente zu entdecken. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Innovationsregion Hohenlohe sind damit beste Voraussetzungen geschaffen.
»Wir freuen uns sehr, den Weltmarktführer LAUDA als neuen Kooperationspartner der Innovationsregion Hohenlohe e.V. begrüßen zu dürfen«, erklärt die Vorsitzende des Innovationsregion Hohenlohe e. V., Dr. Stefanie Leenen. »Das weltweit aktive und innovative Unternehmen mit der beeindruckenden Dynamik ist eine echte Bereicherung für unser Netzwerk und passt hervorragend zu den Zielen, die sich die Innovationsregion gesteckt hat.«
Die Initiative Innovationsregion Hohenlohe e. V. hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 zur Aufgabe gemacht, die Region mit einer Vielzahl an Weltmarktführern auch für die Zukunft als attraktiven Standort zu erhalten. Heute besteht die Innovationsregion aus 26 Mitgliedern, davon 19 produzierende Unternehmen und sieben Dienstleister. Die Initiative engagiert sich unter anderem an Schulen und arbeitet eng mit Politik, Ministerien, Verwaltung, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen zusammen.