LAUDA erhielt im März 2025 die EcoVadis Silbermedaille und gehört damit zu den besten 15 Prozent aller weltweit bewerteten Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. © LAUDA
LAUDA erhält Silberauszeichnung von EcoVadis
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, weltweit führender Hersteller von Temperiergeräten und -anlagen, hat die Silbermedaille von EcoVadis erhalten. Mit einer Bewertung von 70 von 100 möglichen Punkten gehört LAUDA zu den besten 15 Prozent aller weltweit bewerteten Unternehmen und unterstreicht damit sein Engagement für nachhaltiges Wirtschaften.
EcoVadis gilt als globaler Marktführer von Nachhaltigkeitsratings. Die Organisation bewertet Unternehmen anhand von 21 detaillierten Nachhaltigkeitskriterien, die sich auf vier zentrale Kernthemen erstrecken: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Bislang haben sich mehr als 85.000 Unternehmen weltweit dem strengen EcoVadis-Bewertungsprozess unterzogen, der auf internationalen Standards wie den zehn Grundsätzen des UN Global Compact, den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation und der Norm ISO 26000 basiert.
LAUDA erhält diese Auszeichnung für die umfassenden Anstrengungen im Nachhaltigkeitsmanagement und als direktes Resultat strategischer Nachhaltigkeitsinitiativen. »Die Würdigung bestätigt unsere langjährige Überzeugung, dass nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerischer Erfolg Hand in Hand gehen«, betont Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA. »Die EcoVadis Silbermedaille ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zu einem noch nachhaltigeren Unternehmen.«
Ein wesentlicher Baustein für diesen Erfolg ist die Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts für das Geschäftsjahr 2023, der erstmals Ende 2024 publiziert wurde. Mit diesem transparenten Reporting konnte LAUDA die Qualität und den Umfang der eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten systematisch dokumentieren und gegenüber EcoVadis belegen. »Die systematische Dokumentation der ESG-Aktivitäten von LAUDA im ersten Nachhaltigkeitsbericht war ein entscheidender Faktor für diese Bewertung«, erklärt Dr. Marc Stricker, Geschäftsführer von LAUDA und verantwortlich für Qualitäts- und Umweltmanagement. »Wir konnten EcoVadis aufzeigen, dass wir nicht nur konkrete Maßnahmen umsetzen, sondern diese auch transparent messen und kommunizieren.«
Die Verbesserung der EcoVadis-Bewertung war durch mehrere Maßnahmen möglich, die LAUDA systematisch implementiert hat. Das Unternehmen entwickelte detailliertere Nachhaltigkeitspolitiken, erweiterte die Erfassung und Veröffentlichung von EcoVadis-relevanten Kennzahlen erheblich und publizierte erstmals umfassende Berichte zu Umwelt- und Sozialaspekten. Zusätzlich wurde ein CSRD-Bericht erstellt, der den neuen europäischen Berichtsstandards entspricht. Diese systematische Herangehensweise ermöglichte es LAUDA, sowohl die internen Prozesse zu optimieren als auch die externe Transparenz deutlich zu erhöhen.
»Besonders stolz sind wir darauf, dass die detaillierteren Vorgaben von LAUDA und die erweiterte Kennzahlenerfassung zu messbaren Verbesserungen geführt haben«, ergänzt Dr. Stricker. »Dies zeigt, dass unser ganzheitlicher Ansatz im Nachhaltigkeitsmanagement greift und wir auf dem richtigen Weg sind.«
Für die Zukunft plant LAUDA, die gewonnenen Erkenntnisse aus dem EcoVadis-Bewertungsprozess gezielt in den Kundengesprächen zu nutzen. Das Familienunternehmen wird seine Nachhaltigkeitsstrategie weiter schärfen und die ESG-Berichterstattung konsequent fortsetzen.

Vase IV © Sabine Dehnel
Erinnerung und Fiktion: LAUDA FabrikGalerie präsentiert kreative Bildwelten der Berliner Künstlerin Sabine Dehnel
Im dreißigsten Jubiläumsjahr steht in der FabrikGalerie der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG der nächste Höhepunkt der beliebten Reihe ›Art After Work‹ bevor: Am 6. August 2025 um 17:00 Uhr wird die vierte Ausstellung des Jahres feierlich eröffnet. Die renommierte Berliner Künstlerin Sabine Dehnel präsentiert unter dem Titel ›Wie gemalt‹ einen Einblick in ihr kreatives Schaffen mit Werken aus den Serien ›Vasen‹ und ›Stars‹.
Sabine Dehnel, 1971 in Ludwigshafen am Rhein geboren, entwickelte bereits während ihres Studiums der Bildenden Kunst und Philosophie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ihre charakteristische Position an der Schnittstelle von Malerei und Fotografie. Nach ihrer Ernennung zur Meisterschülerin setzte sie ihre Ausbildung von 2000 bis 2001 am renommierten Otis College of Fine Arts and Design in Los Angeles fort und erwarb dort den Master of Fine Arts.
Die künstlerische Laufbahn der heute in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerin ist geprägt von zahlreichen Auszeichnungen und internationalen Stipendien. Bereits im Jahr 2002 erhielt sie den SCA-Art-Preis in Wien und Mannheim, 2005 den Förderpreis des Weldekunstpreises für Fotografie. Bedeutende Stipendien führten sie nach Mallorca, auf die Nordseeinsel Föhr und in das französische Pougues-les-Eaux.
Dehnels Werk bewegt sich konzeptuell zwischen den Medien und entwickelt dabei eine einzigartige Bildsprache. Ausgehend von fotografischen Vorlagen – oft Urlaubsschnappschüsse aus ihrer Kindheit – entstehen zunächst Gemälde, die anschließend in aufwendigen Inszenierungen wieder in die Fotografie zurückgeführt werden. »Jede Ähnlichkeit ist frei erfunden«, so der programmatische Titel einer ihrer Werkgruppen, der das zentrale Anliegen der Künstlerin verdeutlicht: Es geht nicht um realistische Nachahmung, sondern um Fiktion.
In der Serie ›Vasen‹ untersucht Dehnel die Beziehung zwischen menschlichem Körper und Ornament. Als Ausgangspunkt dienen Vintage-Badeanzüge der 1970er Jahre, deren florale Muster sie als Malerei auf die Haut ihrer Modelle überträgt. »Ich wollte eigentlich nie etwas anderes als Menschen malen«, erklärt die Künstlerin diesen konzeptuellen Ansatz. Die Arbeiten thematisieren dabei nicht nur nostalgische Erinnerungen, sondern hinterfragen grundsätzlich, welche Muster sich in unsere Körper und unser Bewusstsein einschreiben.
Die Serie ›Stars‹ führt diese Reflexion über Identität und menschliches Bewusstsein weiter. Personen unterschiedlichen Alters und verschiedener Ethnien sind mit Theaterschminke bemalt und halten vor der Körpermitte jeweils einen Fotoabzug ihrer eigenen Augen. Dehnel bezieht sich dabei auf neurowissenschaftliche Erkenntnisse über das »Bauchhirn« und schafft abstrakte, aquarellartig anmutende Aufnahmen durch mehrfache Abfotografierung der Augendetails.
Dehnels Arbeiten befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie dem Museum Frieder Burda in Baden-Baden, der Columbus Art Foundation in Ravensburg oder dem Statens Museum for Kunst in Kopenhagen. Ihre internationale Präsenz dokumentieren Einzelausstellungen von Los Angeles bis Paris, von Kopenhagen bis Albuquerque. 2011 war sie Gründungsmitglied der LSD Galerie in Berlin, wo sie bis 2014 als Gesellschafterin aktiv war.
Die LAUDA FabrikGalerie bietet mit der Ausstellung »Wie gemalt« die Gelegenheit, das vielschichtige Œuvre einer der interessantesten deutschen Künstlerinnen ihrer Generation kennenzulernen. Dehnels konzeptuelle Arbeitsweise verbindet kunsthistorische Reflexion mit zeitgenössischen Fragestellungen zu Identität, Erinnerung und medialer Konstruktion von Wirklichkeit.
Die Ausstellungseröffnung am 6. August 2025 ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich, wir freuen uns über zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Anzahl der Teilnehmenden an der Eröffnung aus Platzgründen begrenzt ist, daher bitten wir um vorherige Anmeldung.

Der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser (2. v. r.), ehrte Norbert Hönninger (Mitte) für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit. Weitere Glückwünsche und Grußworte überbrachten (v. l. n. r.): Dr. Lukas Braun (Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen), Betriebsratsvorsitzender Elmar Mohr und Christoph Baumann (Leiter Globale Produktion). © LAUDA
Verlässliche Tätigkeit gewürdigt
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG ehrte Norbert Hönninger für sein beeindruckendes 40-jähriges Betriebsjubiläum. In einer Feierstunde würdigten Geschäftsführung, Führungskreis, Betriebsrat und der Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen gemeinsam die außergewöhnliche Leistung des langjährigen Mitarbeiters, der das Unternehmen vier Jahrzehnte lang mitgeprägt hat.
Norbert Hönninger begann seine Laufbahn bei LAUDA am 1. Juni 1985, wo er zunächst in der Vormontage kundenspezifischer Kältethermostate tätig war. Nach einer Zwischenstation in die Kältevormontage wechselte er im November 1987 für über 35 Jahre hinweg in die Betriebslogistik. Berufsbegleitend absolvierte er von 1986 bis 1989 die Meisterschule für Maschinen- und Werkzeugbau. In seiner Funktion als Fertigungssteuerer verantwortete er die Erstellung und Optimierung von Produktionsplänen sowie die umfassende Steuerung von Fertigungsaufträgen. Besonders während der Corona-Pandemie meisterte er die anspruchsvolle Herausforderung der Teileversorgung mit großem Engagement.
In seiner Laudatio würdigte Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, die besonderen Verdienste des Jubilars: »Norbert Hönninger hat LAUDA über vier Jahrzehnte mit seiner durchdachten Arbeitsweise und Vorausschau geprägt. Wir blicken auf sein stolzes Jubiläum, das zeigt, wie wertvoll langjährige Mitarbeitende für unser Familienunternehmen sind. Seine kontinuierliche Weiterentwicklung und sein Engagement machen ihn zu einem Vorbild.« Dr. Wobser überreichte dem Geehrten sowohl die LAUDA Ehrenurkunde als auch die Ehrenurkunde der Industrie- und Handelskammer.
Die gesellschaftliche Bedeutung solcher Arbeits- und Lebensleistungen betonte Dr. Lukas Braun, Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen, der das Jubiläum als Zeichen von Verlässlichkeit würdigte. Er hob hervor, dass gerade in schweren Zeiten das gegenseitige Vertrauen zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden von besonderer Bedeutung sei. Norbert Hönninger habe über vier Jahrzehnte Stabilität und professionelle Kompetenz ausgestrahlt und verkörpere das loyale Stammpersonal, das damals wie heute von unschätzbarem Wert sei. Dr. Braun überbrachte die Glückwünsche und die Ehrenurkunde des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.
Die nachhaltige Wirkung des Jubilars auf das Unternehmen hob Christoph Baumann, Leiter Globale Produktion, hervor: »Norbert Hönninger hat eine beeindruckende Leistung vollbracht und LAUDA entscheidend mitgestaltet. Er hat stets mit Gelassenheit und vorausschauendem Denken agiert und war eine zentrale Stütze über viele Jahre hinweg.«
Auf die bedeutsamen gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres 1985 verwies Betriebsratsvorsitzender Elmar Mohr und würdigte die kontinuierliche Weiterentwicklung des Mitarbeiters von seinen Anfängen am Produktionsleitstand über seine gesamte Berufslaufbahn hinweg. Er unterstrich die umsichtige Herangehensweise und strukturierte Arbeitsweise von Norbert Hönninger und überbrachte die Grüße der IG Metall sowie der gesamten Belegschaft.
Seit 1. November 2024 befindet sich der Jubilar in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. Der passionierte Angler und Wanderer wird seinen Ruhestand zum 31. Oktober 2026 antreten und dann noch mehr Zeit für seine Hobbys haben.

Dr. Gunther Wobser begrüßte rund 60 Teilnehmende, die die Präsentationen und Diskussionen auf der UBW-Konferenz ›Mittelstand meets KI‹ am 22. Mai 2025 am Firmensitz von LAUDA in Lauda-Königshofen mit Interesse verfolgen. © LAUDA
Erfolgreiche Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG hat im Mai 2025 ihre Expertise im Bereich Künstlicher Intelligenz bei zwei bedeutenden Veranstaltungen erfolgreich präsentiert. Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter, und Florian Grunwald, Leiter IT, gaben bei Fachveranstaltungen in Heilbronn und am LAUDA Firmensitz wertvolle Einblicke in die praktische Anwendung von KI-Technologien im Mittelstand. Mehr als 120 Teilnehmende aus der Region profitierten von den praxisnahen Erfahrungen des Weltmarktführers für exakte Temperierung.
Den Auftakt bildete am 20. Mai 2025 eine gemeinsame Veranstaltung der IHK Heilbronn-Franken und der appliedAI Institute gGmbH in den IPAI Spaces in Heilbronn. Dr. Gunther Wobser hielt dort die Keynote zu KI-Strategien aus Unternehmersicht. Florian Grunwald ergänzte mit praktischen Einblicken in die Implementierung von LAUDA.GPT, das in Zusammenarbeit mit dem Münchener Start-up meinGPT aufgebaut wurde, und präsentierte die Vorgehensweise für die erfolgreiche Einführung von KI-Systemen. Vor über 90 Führungskräften aus mittelständischen Unternehmen erläuterte er, wie die unternehmenseigene KI-Plattform die Digitalisierungsstrategie des Familienunternehmens vorantreibt.
Am 22. Mai 2025 folgte die Konferenz ›Mittelstand meets KI‹ bei LAUDA in Lauda-Königshofen. Veranstaltet von Unternehmer Baden-Württemberg e.V. (UBW) in Kooperation mit appliedAI und D11Z. Ventures GmbH & Co. KG, bot das Event den über 60 Teilnehmenden eine Plattform für intensiven Austausch über KI-Anwendungen. Fünf innovative Start-ups – become.1, Semorai, S2 Data, Unchained Robotics und Resourcly – präsentierten ihre KI-Lösungsansätze und förderten den Dialog zwischen etablierten Unternehmen und Innovatoren.
»Die schnelle Nutzung von KI ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen«, betonte Dr. Gunther Wobser während der Podiumsdiskussion in Lauda-Königshofen. »Wir dürfen uns durch regulatorische Vorschriften wie den EU AI Act nicht aufhalten lassen, sondern müssen mit unternehmerischem Mut Innovationen vorantreiben. KI unterstützt uns nicht nur bei der Prozesseffizienz, sondern eröffnet neue Geschäftsfelder und verbessert unsere Kundenlösungen.«
Bei beiden Terminen präsentierte LAUDA die unternehmenseigene KI-Plattform LAUDA.GPT, die mit generativer Künstlicher Intelligenz arbeitet und die Mitarbeitenden bei verschiedensten Aufgaben entlastet: Sie erstellt und übersetzt Texte, analysiert große Datenmengen und unterstützt bei der Programmierung sowie Automatisierung von Arbeitsabläufen. Dank der modernen, modellflexiblen Architektur können verschiedene KI-Modelle individuell eingesetzt werden – selbstverständlich unter Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen. So können sich die Mitarbeitenden auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren und ihre Produktivität deutlich steigern.
Florian Grunwald unterstrich die zentrale Bedeutung einer strukturierten Einführung: »Der Erfolg unserer KI-Implementierung basiert wesentlich auf dem Konzept der Key User. Diese Mitarbeitende fungieren als Multiplikatoren und tragen maßgeblich zur Akzeptanz und erfolgreichen Integration bei. Durch einen agilen Ansatz konnten wir in kurzer Zeit beeindruckende Effizienzsteigerungen in verschiedenen Unternehmensbereichen erzielen.«
Bei LAUDA kommt KI nicht nur in Form generativer Systeme wie LAUDA.GPT zum Einsatz, sondern auch im Cybersecurity-Bereich mit KI-gestützten Sicherheitslösungen für die Vorbeugung, Aufspürung und Abwehr von Cyberbedrohungen. Darüber hinaus entwickelt LAUDA im gemeinsamen Forschungsprojekt ›ProTemp‹ mit der Hochschule Aalen KI-basierte Systeme zur vorausschauenden Zustandsüberwachung von Temperiergeräten an automobilen Prüfständen.
Die beiden Fachtagungen verdeutlichten das hohe Interesse des Mittelstands an praktischen KI-Lösungen. In Lauda-Königshofen hielt Dr. Andreas Liebl von appliedAI die Keynote ›KI für den Mittelstand‹, bevor eine moderierte Podiumsdiskussion konkrete Strategien für die richtige Nutzung von KI erörterte. Abschließend beleuchtete Prof. Dr. Patrick Glauner rechtliche Aspekte des KI-Einsatzes. Tim Wenniges, stellvertretender Hauptgeschäftsführer von Unternehmer Baden-Württemberg, und Tom Villinger, Managing Director von D11Z. Ventures, betonten die Innovationskraft der vorgestellten Ansätze.
Mit beiden Veranstaltungen unterstreicht LAUDA seine Position als innovativer Akteur bei der Integration von KI-Technologien im Mittelstand. Das Unternehmen setzt dabei nicht nur auf die Optimierung interner Abläufe, sondern verfolgt auch das Ziel, KI-Technologien in Produkte und Dienstleistungen zu integrieren, um Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen und zusätzliche Erlösquellen zu erschließen.
»Die lebendige Teilnahme vieler Interessierter zeigt den Wissenshunger praktischer KI-Anwendungen im Mittelstand«, resümierte Dr. Gunther Wobser. »Der Austausch von Erfahrungen und die Vernetzung verschiedener Akteure sind entscheidend, um die Potenziale der Künstlichen Intelligenz voll auszuschöpfen. LAUDA wird als innovatives Familienunternehmen weiterhin neue Wege gehen und den Erfahrungsaustausch mit anderen Firmen und Institutionen suchen.«

LAUDA präsentiert neue Gerätelinie LAUDA Universa
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, Weltmarktführer für präzise Temperiertechnik, stellt mit LAUDA Universa eine komplett neu entwickelte Gerätelinie innovativer Bad- und Umwälzthermostate vor. Die zukunftsweisende Produktfamilie vereint fortschrittliche Technologie mit einer verbesserten und umweltfreundlicheren Kältetechnik und bietet hoch flexible Lösungen für zahlreiche Laboranwendungen. Die Geräte basieren auf vier zentralen Entwicklungssäulen: Individualisierbarkeit, Leistungsstärke, Konnektivität und Nachhaltigkeit.
Individualisierbar – Hochflexibel durch modularen Baukasten
Die neue Gerätelinie Universa umfasst die drei Gerätevarianten ECO, PRO und MAX, die unterschiedlichste Kundenanforderungen und Leistungsklassen abdecken. Dank des modularen Aufbaus können Bäder, Kontrollköpfe und Kälteaggregate flexibel kombiniert werden. »Unsere Kunden profitieren von einer weitreichenden Flexibilität«, betont Enrico Bossart, Leiter Produktmanagement. »Der modulare Ansatz ermöglicht eine hohe Individualisierbarkeit und optimale Anpassung an die jeweiligen Anwendungsanforderungen. Zudem kann die Konfiguration auch nachträglich durch den Austausch einzelner Module erweitert werden.«
Die identischen Badöffnungen von Wärme- und Kältethermostaten erlauben eine variantenübergreifende Verwendung von Zubehör wie Deckeln, Gestellen oder Probenhaltern. Bohrmarkierungen am Badrand bieten zudem die Möglichkeit kundenspezifischer Erweiterungen.
Leistungsstark – Präzise Temperierung für jede Anwendung
Die neue Gerätelinie deckt einen Temperaturbereich von -90 bis 300 °C ab mit einer Temperaturkonstanz bis zu ±0,01 K. Mit Heizleistungen bis zu 3,6 kW und Kälteleistungen bis zu 1,6 kW eignen sich die Universa Thermostate für zahlreiche Anwendungen in Forschung, Wissenschaft und Industrie. Alle Geräte sind sowohl für interne Badanwendungen als auch für externe Temperieraufgaben konzipiert. Schnelle Aufheiz- und Abkühlzeiten unterstützen einen beschleunigten Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsprozess. Die präzise Temperaturregelung und hohe Temperaturkonstanz leisten ihren Beitrag zur Reproduzierbarkeit und Prozessstabilität. LAUDA Universa ist so der sichere Partner für Labor und Industrie.
«Die LAUDA Universa Gerätelinie steht in der stolzen Tradition unseres ersten Universalthermostaten U 8, den mein Großvater und Firmengründer Dr. Rudolf Wobser bereits 1949 entwickelte und damit eine völlig neuartige Geräteart geschaffen hat«, so Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter bei LAUDA. »Mit kontinuierlicher Forschung und Entwicklung prägen wir als anerkannter Weltmarktführer weiterhin die Zukunft des exakten Temperierens.«
Konnektiv – Digital, vernetzt und zukunftssicher
Alle Universa-Thermostate sind serienmäßig mit USB-, Ethernet- und sogar Wi-Fi-Schnittstellen ausgestattet. Dadurch lassen sie sich problemlos in bestehende Laborsysteme integrieren und erfüllen die Anforderungen an das digitalisierte Labor. Über die LAUDA Command App können die Geräte kabellos und bequem mit Smartphone, Tablet oder PC ferngesteuert werden. Durch die Anbindung an die IOT-Lösung LAUDA.LIVE Services sind Fernwartung, Monitoring und Datenerfassung für eine gesteigerte Betriebssicherheit umsetzbar.
Die Varianten Universa PRO und MAX können zudem mit bis zu elf verschiedenen Schnittstellenmodulen erweitert werden – von Analog über EtherCAT bis OPC/UA. »Die umfangreiche Konnektivität macht unsere Universa Geräte zu idealen Komponenten für das Labor der Zukunft«, erklärt Enrico Bossart. »Die nahtlose Integration in IOT-Systeme wie LAUDA.LIVE Services ermöglicht die kontinuierliche Überwachung und Optimierung der Geräte, zukünftig auch über fortschrittliche KI-Lösungen, an denen LAUDA bereits heute in universitären Partnerschaften forscht und entwickelt.«
Nachhaltig – Umweltfreundliche Technologie mit Zukunft
Ein besonderes Merkmal der neuen Universa Gerätelinie ist die kontinuierliche Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Hierzu zählt die ausschließliche Verwendung natürlicher Kältemittel in allen Thermostaten – von den kompakten Einstiegsmodellen bis zu den leistungsstarken High-End-Geräten. Dabei beträgt die Kältemittelmenge durchweg weniger als 100 Gramm. Darüber hinaus arbeiten alle Kältemaschinen mit drehzahlgeregelten, patentierten Verdichtern, die dank Inverterterchnologie im alltäglichen Teillastbetrieb besonders energiesparend laufen, insbesondere im Einstiegssegment, ein einzigartiges Produktangebot. Als zusätzlichen Bonus können sich Anwender und Anwenderinnen über den deutlich leiseren Betrieb freuen. »Nachhaltigkeit ist bei uns nicht nur ein Schlagwort – wir haben sie in jedem Aspekt unserer Produktentwicklung verankert«, betont Enrico Bossart.
Alle Geräte profitieren außerdem vom optimierten Lüftungskonzept, das zuverlässig das Eindringen von Kondensat und Öldämpfen in die Elektronik verhindert sowie Kondensation und Medienverschleppung minimiert – ein patentiertes Feature, das eine hohe Ausfallsicherheit gewährleistet.
LAUDA Universa ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Das Vertrauen in die zugrunde liegende Qualität drückt sich auch in der 5-Jahres Best-Garantie aus, die LAUDA für die gesamte Gerätelinie anbietet.
Für jede Anforderung die passende Lösung
»Mit der neuen Universa Gerätelinie haben wir auf die Anforderungen unserer Kunden reagiert und ein durchdachtes System geschaffen, das durch seinen modularen Aufbau, seine Leistungsstärke, seine Konnektivität und nicht zuletzt durch seine Nachhaltigkeit überzeugt«, fasst Dr. Gunther Wobser zusammen. »LAUDA Universa steht für Technologie auf höchstem Niveau und eröffnet eine neue Dimension der Temperierung.« Alle LAUDA Universa Geräte sind sowohl CE- als auch NRTL-zertifiziert und in verschiedenen Spannungsvarianten erhältlich. So sind sie weltweit einsetzbar und bieten durch die Einhaltung internationaler Standards eine hohe Investitionssicherheit.