
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA (2. v. l.), mit den Stipendiatinnen (v. l. n. r.) Vera Schuhmann, Kira Diemer und Eva Viktoria Münzel bei der Vergabefeier der Deutschlandstipendien in der Würzburger Residenz. © Andreas Grasser
Engagement für Deutschlandstipendium unterstreicht soziale Verantwortung
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG unterstützt bereits zum zweiten Mal das Deutschlandstipendium-Programm der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Bei der feierlichen Vergabe der Stipendien im historischen Toscana-Saal der Würzburger Residenz wurden die Studierenden für ihre herausragenden akademischen Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement gewürdigt.
Das Deutschlandstipendium eröffnet leistungsstarken Studierenden aller Nationalitäten Bildungschancen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Zu den Auswahlkriterien zählen neben besonderen Erfolgen an Schule und Universität auch das gesellschaftliche Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die monatliche Förderung von 300 Euro wird je zur Hälfte von privaten Förderern wie LAUDA und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen.
»Als Weltmarktführer im Bereich exakter Temperierung ist sich LAUDA seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst«, betont der Geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser. »Es ist uns ein besonderes Anliegen, hochbegabte Studierende für ihre herausragenden Studienverlauf sowie ihr soziales Engagement zu honorieren. Das Deutschlandstipendium ermöglicht es ihnen, sich voll und ganz auf ihr Studium zu konzentrieren.«
Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der bereits 14 Nobelpreisträger gelehrt haben, fördert seit 2011 junge Talente mit dem Deutschlandstipendium. Im Förderjahr 2023/24 wurden 45 Studierende unterstützt – mit steigender Tendenz. Bundesweit profitieren rund 30.000 Studierende von der Förderung durch mehr als 9.000 private Stiftende. Für das laufende Studienjahr 2024/25 konnte LAUDA als einer der Stipendiengeber drei herausragende Studentinnen unterstützen: Dr. Wobser gratulierte den Stipendiatinnen Vera Schuhmann, Kira Diemer und Eva Viktoria Münzel im Rahmen der Stipendienvergabe persönlich zu ihren hervorragenden Studienerfolgen.
»Als Familienunternehmen setzen wir uns seit fast 70 Jahren mit technischen Innovationen für eine bessere Zukunft ein«, erklärt Dr. Wobser. »Die Förderung des Deutschlandstipendiums ist dabei Teil des kontinuierlichen Engagements von LAUDA für Fortschritt und Innovation in der Wissenschaft. Wir werden auch in den kommenden Jahren talentierte Studierende der Universität Würzburg unterstützen und sie in unser Unternehmen einladen.«
Den festlichen Rahmen der Vergabefeier bildeten Darbietungen eines Streichquartetts sowie Grußworte von Prof. Dr. Doris Fischer, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Alumni der JMU, und weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser (links), überreicht die prestigeträchtige Dr.-Rudolf-Wobser-Medaille an Fritz Bartelt sen. (Mitte). Fritz Bartelt jun., der als aktueller Geschäftsführer die erfolgreiche Familientradition fortsetzt, freut sich mit seinem Vater. © LAUDA
LAUDA verleiht Dr.-Rudolf-Wobser-Medaille an österreichischen Unternehmenspartner
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG hat Fritz Bartelt senior, dem ehemaligen Geschäftsführer der österreichischen Vertretung Bartelt GmbH, die Dr.-Rudolf-Wobser-Medaille verliehen. Die Auszeichnung würdigt die außergewöhnliche und langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Familienunternehmen, die seit 1986 besteht.
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, überreichte die Auszeichnung am Unternehmenssitz in Graz in Anwesenheit seines Sohnes und heutigen Geschäftsführers, Fritz Bartelt junior, persönlich. In seiner Laudatio betonte er die besondere Zusammenarbeit: »Die Partnerschaft zwischen LAUDA und Bartelt ist ein Paradebeispiel erfolgreiche Kooperation. Fritz Bartelt hat seit den 1980er Jahren mit bis zu seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft im Jahr 2002 mit seinem Einsatz und seinen Impulsen maßgeblich zu unserem Wachstum beigetragen. Seine innovativen Ideen insbesondere zu Marketing und Internationalisierung waren für meinen Vater und mich wegweisend.«
Die Partnerschaft zwischen LAUDA und der Bartelt GmbH begann 1986 auf der Fachmesse analytica und hat seitdem maßgeblich zum Erfolg des Weltmarktführers LAUDA beigetragen. Das in dritter Generation geführte Unternehmen Bartelt, mit Hauptsitz in Graz und Standorten in Wien, Innsbruck sowie einer Partnerfirma in Budapest, erwirtschaftet mit etwa 70 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro. Die Bartelt GmbH wurde von LAUDA bereits dreimal als hervorragender Vertriebspartner ausgezeichnet und bietet die komplette Produktpalette von Laborgeräten bis zu beratungsintensiven Prozessthermostaten an.
Der anhaltende Erfolg der Partnerschaft zeigt sich in der dritten Generation des Unternehmens unter der Leitung von Fritz Bartelt deutlich in den Umsatzzahlen der letzten Jahre. Der Umsatz von über einer Millionen Euro im Jahr 2022 stellte den bisherigen Höhepunkt dar. Im Jahr 2024 setzte sich der positive Trend mit einem Gesamtumsatz von rund 900.000 € fort.

Ping-Pong Nr. 80 © Kathrin Feser
Von kleinen Wellen und großen Wirkungen: LAUDA FabrikGalerie öffnet das Ausstellungsjahr 2025 mit Kathrin Feser
Mit einer besonderen Ausstellung aus der Reihe ›Art After Work‹ startet die LAUDA FabrikGalerie in ihr Jubiläumsjahr: Am Dienstag, den 11. Februar um 17:00 Uhr präsentiert die renommierte Künstlerin Kathrin Feser ihre Ausstellung »Ripples«, die den Auftakt zum 30-jährigen Bestehen der FabrikGalerie bildet.
Die in Veitshöchheim lebende Künstlerin vereint in ihrer Ausstellung zwei kontrastierende Werkserien: ihre meditativen ›orbital drawings‹ und die digital entstandenen Collagen der ›Ping-Pong‹ Serie. Für Kathrin Feser gleichen ihre künstlerischen Arbeiten faszinierenden Zeitreisen, die sich schwerelos zwischen verschiedenen Epochen bewegen. »Ich konstruiere spielerisch etwas aus der Vergangenheit, kommentiere die Gegenwart und visualisiere die Zukunft«, erläutert die Künstlerin.
In ihren während der Corona-Pandemie entstandenen ›Ping-Pong‹-Collagen vermischt die Künstlerin unterschiedlichste Elemente zu quadratischen Kompositionen. Sie kombiniert Abbildungen ihrer Zeichnungen mit Reisefotografien, Alltagsschnappschüssen und gezielt ausgewählten Fundstücken. Jede einzelne Collage eröffnet dem Betrachter neue Perspektiven und lädt zu einer persönlichen Zeitreise ein.
Die ›orbital drawings‹ hingegen entstehen in einem ganz anderen Prozess: In wochenlanger konzentrierter Arbeit entwickelt Feser mit Tusche auf Papier komplexe Liniengebilde. Die Kunsthistorikerin Anna Katharina Feldhaus beschreibt diese Arbeiten als »geometrische Formen, die zu komplexen Metabildern organischer Kosmen werden – zu einer Art Materie mit Eigenleben«. Die Zeichnungen schweben zwischen wissenschaftlicher Präzision und künstlerischer Intuition, erschaffen mikroskopische Welten oder erinnern an ferne Galaxien.
Der Titel »Ripples« verweist auf die zentrale Idee der Ausstellung: Wie kleine Wellen, die sich auf einer Wasseroberfläche ausbreiten, können scheinbar unbedeutende Momente große, transformierende Ereignisse auslösen. Diese Metapher spiegelt sich sowohl in den vielschichtigen Collagen als auch in den kreisenden Bewegungen der Tuschezeichnungen wider.
Die Ausstellungseröffnung am 11. Februar 2025 ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich, wir freuen uns über zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Anzahl der Teilnehmenden an der Eröffnung aus Platzgründen begrenzt ist, daher bitten wir um vorherige Anmeldung.

Die neue Geschäftsführerin der LAUDA Medical GmbH & Co. KG, Dr. Stefanie Krieger, gemeinsam mit Dr. Gunther Wobser. Die erfahrene Medizintechnik-Expertin wird die Entwicklung und Markteinführung des neuen Hypothermiegerätes verantworten. © LAUDA
Doppelspitze mit Interim-Geschäftsführer Werner Kilb bis Ende März 2025
Die LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG gibt bekannt, dass Dr. Stefanie Krieger mit Wirkung zum 1. Dezember 2024 zur Geschäftsführerin der LAUDA Medical GmbH & Co. KG in Würzburg bestellt wurde.
Die 44-jährige promovierte Biologin, die am 1. September 2024 in das Unternehmen eingetreten ist, bringt umfangreiche Erfahrungen in ihre neue Position ein. Zuletzt war sie als Auditorin für Medizinprodukte nach der Medical Device Regulation (MDR) tätig. Diese EU-Verordnung stellt strenge Anforderungen an die Hersteller von Medizinprodukten, um ein Höchstmaß an Sicherheit, Qualität und Leistung zu gewährleisten. Die Kenntnisse aus ihrer Zeit als leitende Projektmanagerin bei einem führenden Unternehmen für klinische Studien und Datenmanagement in der Pharma-, Biotech- und Medizintechnikbranche sowie ihre wissenschaftliche Tätigkeit an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bilden eine solide Basis für ihre neue Aufgabe.
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, sieht in ihrer Expertise und Führungsstärke wichtige Erfolgsfaktoren des weiteren Ausbaus der LAUDA Medical: »Dr. Stefanie Krieger bringt die fachliche Kompetenz mit, die wir für die Umsetzung unserer ambitionierten Ziele benötigen. Ihr Know-how in der Medizintechnik sowie ihre teamorientierte Führung sind für den Erfolg der neuen Gesellschaft besonders bedeutend.«
Die am 1. März 2021 gegründete LAUDA Medical hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von medizintechnischen Geräten und damit verbundenen Dienstleistungen spezialisiert. Das Tochterunternehmen profitiert von der fast 50-jährigen Erfahrung der LAUDA Gruppe in der Entwicklung und Herstellung von Hypothermiegeräten für den führenden Hersteller von Herz-Lungen-Maschinen. Aktuell konzentriert sich LAUDA Medical auf die Entwicklung eines völlig neuartigen Nachfolgegerätes. Diese Innovation wird eine absolut sichere Temperierung der Patientinnen und Patienten während Herzoperationen ermöglichen.
Als neue Geschäftsführerin ist Dr. Stefanie Krieger für das operative Geschäft der LAUDA Medical GmbH & Co. KG am neuen Standort Würzburg verantwortlich. Eine ihrer Hauptaufgaben wird die geplante Markteinführung des neuen Hypothermiegerätes im Januar 2026 sein. Dabei kann Dr. Krieger auf die Unterstützung eines erfahrenen Teams von aktuell acht hochqualifizierten Mitarbeitenden zählen. Ihre Expertise wird entscheidend dazu beitragen, die Position von LAUDA Medical als führendes Unternehmen in der Medizintechnik weiter zu stärken. Der interimistische Geschäftsführer, Werner Kilb, wird bis Ende des ersten Quartals unterstützend tätig sein und sich danach wieder vollständig auf seine Kernaufgaben als Leiter Finanzen der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG konzentrieren.

Meilenstein bei LAUDA Italia: Antonio Manconi (links), der das Unternehmen seit zehn Jahren erfolgreich leitet, nimmt die Glückwünsche und Ehrenurkunde von Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA, entgegen. © LAUDA
Geschäftsführer der italienischen Vertriebsgesellschaft baut Geschäft weiter aus
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Antonio Manconi bei LAUDA ehrte der Weltmarktführer für präzises Temperieren den Geschäftsführer der LAUDA Italia S.r.l. für dessen herausragende Leistungen. Unter seiner Führung hat sich die italienische Tochtergesellschaft zu einem wichtigen Standbein des Familienunternehmens entwickelt und erzielte im Jahr 2023 einen Rekordumsatz von rund 4 Millionen Euro.
Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, würdigte Manconis Leistungen: »Antonio hat mit seiner umfassenden Erfahrung und seinem tiefen Verständnis für die Pharma- und Biotech-Branche maßgeblich zum Wachstum von LAUDA Italia beigetragen. Seine konsequente Kundenorientierung und sein Marketingwissen haben das Unternehmen als Marktführer in Italien etabliert.«
Manconi kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, die ihn über verschiedene Stationen in der Chemie- und Pharmabranche schließlich zu LAUDA führte. Sein beruflicher Werdegang begann mit dem Studium der Industriechemie an der Chemischen Fachoberschule in Mailand. Vor seinem Eintritt bei LAUDA sammelte er wertvolle Erfahrungen in leitenden Positionen bei namhaften Unternehmen wie VWR International, unter anderem als Geschäftsführer der italienischen Niederlassung.
»Die vergangenen zehn Jahre bei LAUDA waren eine außergewöhnliche Reise«, resümiert Antonio Manconi. »Ich bin stolz, Teil eines Unternehmens zu sein, das Innovation und Qualität in den Mittelpunkt stellt. Der Erfolg von LAUDA Italia ist das Ergebnis harter Arbeit und des Engagements unseres gesamten Teams.«
Die Ehrung fand im Rahmen eines Besuchs von Dr. Gunther Wobser bei LAUDA Italia am 28. November statt. Bei einem festlichen Abendessen überreichte er eine Urkunde und ein Geschenk als Zeichen der Anerkennung für herausragende Leistungen.
Dr. Wobser betonte die Bedeutung von Antonio Manconis Expertise für die internationale Ausrichtung des Unternehmens: »Antonio ist mit seiner besonnen Art und seine Erfahrung ein äußerst wertvolles Mitglied unseres internationalen Führungsteams. Seine Fähigkeit, lokale Marktbedürfnisse zu erfüllen und gleichzeitig globale Strategien mitzudenken, ist für LAUDA von unschätzbarem Wert.«