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Knut Vogel

"Ausgewählte Fantasien" - Exponate aus Träumen

01.10.2001 - 30.11.2001

Der 1964 in Magdeburg geborene Knut Vogel wohnte mit seinen Eltern mehrere Jahre in Großröhrsdorf und besuchte von 1970 bis 1974 die Rammenauer Schule, bevor die Familie nach Dresden umzog. Knut Vogel erlernte den Beruf des Kunstschlossers und Metallrestaurators für Denkmalpflege, studierte Baustilkunde und erwarb in Berlin den Meisterbrief im Metallbauerhandwerk. In den von Professor Rosso Majores geleiteten Zirkeln in Bischofswerda und Dresden bildete er sich beim Mal- und Zeichenstudium weiter. Derzeit arbeitet Knut Vogel als Metallgestalter und Metallrestaurator in der Schönbrunner Kunstschmiede Aurin, jedoch "mit vielen Freiheiten", wie er sagt. Bei der Restaurierung der Kronleuchter im Spiegelsaal des Barockschlosses Rammenau hinterließ er seine künstle-rischen Spuren bereits ebenso wie bei der Anfertigung neuer Zaunanlagen nach historischem Vorbild an der Brühlschen Terrasse in Dresden. In der Ausstellung, die jetzt in der FabrikGalerie LAUDA zu sehen ist, stellt Knut Vogel über 30 Exponate vor allem in der Öltechnik sowie mehrere von ihm gestaltete Metallstelen aus. "Viele Ideen für die künstlerische Umsetzung resultieren aus Träumen", be-merkt Knut Vogel. Jedoch schreibe er viele Gedanken auf, um sie später auf die Leinwand zu bringen. Auffallend dabei sind die klare Linienführung sowie die Wirkung der verwendeten Farben auf den Betrachter. Die Bewegung des Surrealismus erwuchs um 1920 aus der Pariser Gruppe der Dada. Der Surrealismus verwertet Traumerlebnisse als Quelle der künstlerischen Eingebung, verschafft Zutritt zu nie erreichbaren Dimensionen und bringt mit seinen "ausgemalten Fantasien" einen unverwechselbaren Hauch der Realität. Seine Stilrichtung schwankt dabei zwischen Surrealismus und Impressionismus. Titel wie "Traum und Alptraum", Kubistischer Horizont, Black und White zeugen davon. Recht kräftige Farben sind in all seinen Werken vorherrschend. Dabei fällt besonders auf, wie Vogel Probleme dieser Welt hinterfragt, Antworten sucht und diese künstlerisch umsetzt. Bemerkenswert sind die gezeigten handwerklich vorzüglich gefertigten Kunstschmiedearbeiten, insbesondere die Arbeiten "Baum der Weisheit" sowie die "Kaminhexe".

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