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Jürgen Szajny
Lichtblicke
16.08.2005 - 30.09.2005
Lichtblicke nennt der Werdauer Künstler Jürgen Szajny seine Auswahl an Malerei und Grafik in der LAUDA FabrikGalerie. Jürgen Szajny, 1944 in Chemnitz geboren, absolvierte eine Dekorationslehre und besuchte von 1961 bis 1963 die Mal- und Zeichenschule bei Prof. Karl Michel in Zwickau. Ab 1969 erfolgte eine intensive künstlerische Anleitung durch den Zwickauer Maler und Grafiker Edgar Klier. Jürgen Szajny, der seit 1967 in Werdau wohnt, schloss 1977 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und 1991 ein Studium der Kulturwissenschaft ab. Seit 14 Jahren ist er als Museumspädagoge im Agrar- und Freilichtmuseum auf Schloss Blankenhain tätig. Er ist Mitglied des Zwickauer Kunstvereins und Vorsitzender des Kunstvereins Pleissenland des Kreises Zwickauer Land. Seit 1999 wirkt er als Vorsitzender des Kulturraumes Zwickauer Land. Künstlerische Arbeiten von ihm befinden sich in privaten Sammlungen in Deutschland und Frankreich sowie in vielen öffentlichen Einrichtungen. In der Tat stellen die in der FabrikGalerie ausgestellten schönen Landschaften in satten Farben “Lichtblicke” im langsam weichenden "Grauweiß des Alltags" dar, die eine wohltuende Wirkung auf die Seele des Betrachters ausstrahlen. Die ausgewählten künstlerischen Arbeiten seines jüngeren Schaffens gewähren Einblicke in die Kulturlandschaften Südfrankreichs zwischen Marseille und den Pyrenäen, der Rhone und den Cevennen. In seinen Bildern möchte der Künstler die Betrachter teilhaben lassen an der Einmaligkeit dieser reichen Landschaften, die geprägt sind durch die archaische Verbindung von Natur und Mensch. In den Cevennen zu Leben bedeutet ständige Auseinandersetzung mit der Natur. Bedeutet Verwurzelung, Standhaftigkeit und Liebe zu dem Stück Erde, das auch eine unbegrenzte Freiheit ermöglicht. Stand doch am Anfang der Arbeiten des gebürtigen Chemnitzers in den 70-er Jahren das Menschenbild im Vordergrund, so folgten in den 80-er Jahren Stadtansichten und Reflektionen seiner Reisen in die damalige Sowjetunion, die von der Malkunst der sogenannten Dresdner Schule geprägt war. Stilistische sind die Arbeiten des Künstlers Szajny in den expressiven Impressionismus einzuordnen. Kunstinteressierte Besucher haben noch bis Ende September 2005 während der Geschäftszeiten die Möglichkeit, durch den Einblick in die FabrikGalerie, die Lichtblicke des Jürgen Szajny zu erleben.
Bild:
Der Künstler Jürgen Szajny (links) übermittelt den beiden Betrachtern die "Lichtblicke" vor dem Motiv "Cevennenherbst". Die ausgestellten Aquarelle und Acrylbilder gewähren Einblicke in die Kulturlandschaften Südfrankreichs zwischen Marseille und den Pyrenäen, der Rhone und den Cevennen.
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