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Doris Rudolph
Erfrischend kreative Farbportraits
01.04.2004 - 31.05.2004
Doris Rudolph, im Jahre 1967 in Eichstädt geboren widmete sich bereits in ihrer Jugend, die sie in Ingolstadt an der Donau erlebte, der Malerei. Die Tätigkeit behielt sie auch während und nach ihrem Studium der Innenarchitektur an der Fachhochschule Rosenheim bei. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in Bettingen am Main.
In der LAUDA FabrikGalerie ist in den Monaten April und Mai 2004 ein repräsentativer Querschnitt ihrer kreativen Farbportraits für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Werke von Doris Rudolph bestechen durch eine meist kräftige und kontrastreiche Farbigkeit, die den Einfluss expressionistischer Vorreiter wie Franz Marc oder August Macke nicht verleugnen kann. Die Themenwahl dreht sich stets um den Menschen und sein Umfeld, wobei letzteres oft eine mehr oder minder starke Abstraktion erfährt. Besonderes Augenmerk legt die Künstlerin auf das menschliche Gesicht, dessen Züge und Ausdrucksmöglichkeit eine besondere Herausforderung in der Darstellung bieten. Gesichter bleiben in ihren Gemälden meist relativ realistisch, wobei die Farbigkeit dem stärker ausgeprägten Hintergrund angepasst ist. Die Körper hingegen laufen ins Skizzenhafte aus oder sind in geometrische, segmentförmige Teilbereiche "zerschnitten". Ideen für die Bilder liefert der diplomierten Innenarchitektin die Natur selbst, die Grundlagen ihrer Figuren sind realistische Personen, die während der Bildentstehung nach und nach Teile ihrer Identität verlieren. Somit wird eine Spannung erzeugt, die den Betrachter in eine emotionale und phantasievolle Atmosphäre entführt. Auch Auftragsarbeiten wie Wandgemälde für Gastronomie- und Wellnessbereiche oder großformatige Bilder zu bestimmten Anlässen sowie Portraits auf Kundenwunsch, trugen zur Weiterentwicklung des eigenen Malstils bei. Als Material wird in der Hauptsache Acryl oder Dispersionsfarbe auf Leinwand verwendet. Die Bilder von Doris Rudolph sprechen nicht nur speziell kunstinteressierte Menschen an, sondern beeindrucken auch den "Mann von der Straße".
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