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Astrid Ritter

Vorgezogene Frühlingsgefühle in der LAUDA FabrikGalerie

01.02.2005 - 31.03.2005

Seit Anfang Februar 2005 zeigt die in Wertheim lebende Künstlerin Astrid Ritter in der LAUDA FabrikGalerie ein wahres Feuerwerk an Farben und Strukturen. Astrid Ritter, Jahrgang 1945, Absolventin der Würzburger Werkkunstschule studierte an den Kunstakademien in Mannheim und Nürnberg. Zwischenzeitlich kann sie auf eine lange Reihe erfolgreicher Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken. Astrid Ritter zeigt in der LAUDA FabrikGalerie Bilder in einer ganz besonderen Technik, die sie geradezu erfunden hat. Es ist eine Verbindung von Hinterglasmalerei und Collage in einer einmaligen Kombination. Ihre Herkunft als Illustratorin und Ikonenmalerin kann und will sie nicht verleugnen, aber alle Strenge hat sie inzwischen abgelegt. Immer wieder übereinander geschachtelte Vielfalt, die in einem langen Schaffensprozess heranwächst, das ist ihr Credo. Und dafür bedient sie sich aller nur eben möglichen Ausdrucksformen um mit dem Betrachter auf lange Entdeckungsreisen zu gehen. Strenge Formen, übergeordnete Farben, dekorative Ornamentik, Schrift- und Gesichtszüge, alles auf verschiedene Bildebenen verteilt: Das spricht von Fabulierlust, von Lust an Farben und Rätseln, von kombinatorischem Geschick und Farbsensibilität. Arbeitstitel wie: Krieg der Gefühle, Traumtänzer, Regenbogenschlange, Kreuzfeuer und viele mehr, versetzen den Betrachter in einen wahren Farbenrausch. Ihre Themen kreisen immer wieder um die menschliche Existenz, für die sie verästelte, metaphernreiche Bilder findet, die von Motiven aus Mythen, Sagen und Märchen abgeleitet sind. Abstraktion und Figuration, Ornamentik und expressive Elemente verbinden sich mit einer reichen Farbpalette zu faszinierenden, doppeldeutigen Werken. In jüngster Zeit greift die Künstlerin Formen der Farbfeldmalerei auf und verknüpft starkfarbige Flächen mit gegenständlichen Einsprengseln und realen Versatzstücken zu wirkungsvollen Erinnerungsbildern. Immer wieder lässt Astrid Ritter in ihren Bildern Witz und Humor aufblitzen und zeigt damit, dass ihre nachdenkliche Sicht der Welt nie ohne Hoffnung ist. Unser Foto zeigt zwei kunstinteressierte Mitarbeiter vor den Hinterglasbildern von Astrid Ritter, welche von links nach rechts die Regenbogenschlange, den Traumtänzer und den Krieg der Gefühle als Arbeitstitel tragen.

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