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Tino Rex & Lothar Stauch

Provozierende Farb- und Formenspektalen & Naturtöne

01.08.2000 - 30.09.2000

Vom Sommerloch keine Spur: Vom zarten Ton bis zum wahren Farbspektakel präsentierten die beiden Mitglieder des Göltzschtaler Kunstvereins e.V. aus Auerbach im Vogtland in der FabrikGalerie LAUDA DR. R. WOBSER einen Querschnitt ihres Schaffens. Tino Rex, Jahrgang 1967, arbeitet an einer Greizer Realschule als Kunsterzieher und widmet sich in seiner Freizeit in einem eigens hierfür eingerichteten Atelier dem künstlerischen Schaffen. Er gibt mit seinen großformatigen Tafelbildern den Auftakt der Ausstellung im Eingangsbereich der FabrikGalerie. In seinen Werken spiegelt sich eine ehrliche kritische Stellungnahme zu aktuellen Zeitproblemen wider. Provozierende Farb- und Formenspektakel schildern Szenen aus dem täglichen Leben. In nahezu mosaikartig aufgebauten Werken findet der Betrachter eine Fülle von menschlichen Zügen. Ein Linolschnitt des Rodewischer Malers und Graphikers Tino Rex mit dem Titel: "Die Weiblichkeit des Seins" entstand noch 1995 während seines Kunst- und Kunstpädagogikstudiums in Leipzig und befindet sich heute in Privatbesitz. Seine großformatigen Volltonbilder und Acrylmischtechniken auf Hartfaser, sind klar, von überraschender Vielfalt und eindrucksvoller Aussagekraft. Die schöpferische Intention des jungen Künstlers verspricht noch einiges in den nächsten Jahren seines Schaffens. Ganz anders muten die Grafiken, Aquarelle und Kohlezeichnungen des Designers Lothar Stauch an. Er widmet sich in seinem Schaffen überwiegend der Landschaftsmalerei. In seiner Darstellungsform knüpft er an Traditionen realistischer deutscher Kunst an. In verhaltenen zarten Naturtönen grafisch strukturiert, zeigt er eine Reihe südländischer Impressionen, die beim Betrachter sensible Stimmungswerte erzeugen. Obwohl bei Lothar Stauch die Naturverbundenheit dominiert, geht er in seinen Zeichnungen, Holz- und Linolschnitten zu Ausschnittsdarstellungen über, die flüchtig skizziert wirken, aber immer das Wesentliche treffen. In zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen haben die beiden Künstler bereits viele Lorbeeren eingefahren. Viele ihrer Arbeiten sind mittlerweile im Privatbesitz oder zieren Museen und öffentliche Einrichtungen. Beide Aussteller brillieren durch eindrucksvolle Bandbreite und setzen mit dieser Ausstellung markante Akzente in der Geschichte der FabrikGalerie.

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