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Gerd Holaschke
"Landschaften"
01.10.1999 - 30.11.1999
Eine kleine aber feine Auswahl von Landschaftsgemälden des in Heilbronn aufgewachsenen und seit vielen Jahren im Main-Tauber-Kreis lebenden Malers Gerd Holaschke zeigt die Vielseitigkeit im Umgang mit den verschiedensten Maltechniken, die der Künstler bestechend beherrscht. Landschaften und lustige Wortspiele sind dabei seine bevorzugten Sujets und Aquarellkombinationen seine beliebteste Ausdrucksform. Dabei beherrscht er jedoch mit der gleichen Meisterschaft die Palette der Ölfarben.
In allen Bildern spürt man, dass Holaschke sich mit den Inhalten nach allen Aspekten intensiv auseinander gesetzt hat. Seien das nun seine "Denkzettel" – gemalte Wortspielereien wie etwa der "Schreihals" oder "mit fünf Mark sind Sie dabei" – oder eben Landschaften. Und die Landschaften in ihrer ganzen Vielfältigkeit, ihren Stimmungen, ihren Strukturen, unterschiedlichen Blickwinkeln. Knorrige Bäume, Wege, Weite, Hügel – am liebsten die Landschaft rund ums Taubertal (Holaschke: "Das Taubertal ist einzigartig"). Und dabei immer Wasser – als Flußlauf, Gewitterstimmung, feucht glänzende Wege, Nebel, Nieselregen oder üppige Vegetation. Dabei malt er neben seinen meist zarten Aquarellen kräftige Strukturen in Öl, die teils schon in die Abstraktion übergehen und sich auf intensive Stimmungen konzentrieren.
Mehr oder weniger ausgefeilte Bleistiftskizzen, die stets als Vorarbeit dienen, sind meist in der Natur – also vor Ort – entstanden und stellen allein bereits kleine Kunstwerke dar. Hinter der reinen Abbildung kann man aber noch tiefer, weiter hinter die Dinge schauen. So ist dahinter ein großer Gedanke über die Natur zu erahnen, die seine Bild-schöpfung als eine hohe Leistung erscheinen lässt.
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