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Doris Tuma

"Steatit-Impressionen"

01.04.2002 - 31.05.2002

Kolorierte Alufolie als Kunstwerk? In der FabrikGalerie LAUDA DR. R. WOBSER sind zwei Werke mit diesem ausgefallenen Material zu bewundern, doch dies ist nur ein Mosaiksteinchen in der vielschichtigen Palette der ausgestellten Arbeiten. Die Künstlerin verarbeitet neben Acryl und Öl auch Materialien, wie Marmorsand oder auch Schamotte, mit denen sie Bildern Plastizität und Struktur verleiht. Der dreiteilige Zyklus "Veränderung in Gold" zeigt eine frappierende Farbintensität auch in den ausgesprochen stumpfen Oberflächen. Serien liebt sie, zeigt damit Veränderungen der Formen und die Sicht aus verschiedenen Blickwinkeln. Intuition gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen, die Doris Tuma für ihre Arbeiten braucht; in der Wechselwirkung hierzu schafft die künstlerische Betätigung wiederum bei ihrer "Suche nach der seelischen Mitte" Frieden und Harmonie. Dies gilt natürlich nicht nur für das Malen, sondern insbesondere für die plastischen Arbeiten mit Steatit, allgemein besser bekannt als Speckstein. Die Sicherheit "Das ist mein Material" signalisierte ihr Bewusstsein bereits bei der ersten Berührung des ersten Specksteines vor vielen Jahren – und seither gelingt es Doris Tuma immer wieder, jedem dieser Steine "sein Geheimnis zu entlocken". Bereits im Rohling sucht und findet sie die endgültige Form des Kunstwerkes, schafft Kontraste durch verschiedene Arten der Verarbeitung. Bild- und Skulpturentitel wie "Harmonie", "Geborgenheit", "Zweisamkeit" und "Balance" zeigen die Umsetzung ihrer Sehnsucht nach Frieden und Ausgeglichenheit. Die Künstlerin, seit 1994 Mitglied im Kunstkreis Lauda-Königshofen, belegte im gleichen Jahr im Kloster Windberg erste Aquarellstudien bei Professor Losert, von 1995 an folgte der Besuch verschiedener Sommerakademien, unter anderem in Trier und Bad Reichenhall. Ausstellungen in der Galerie des Kunstkreises Lauda-Königshofen "das auge", im früheren Bahnhof Edelfingen, der musikalischen Bildungsstätte Weikersheim, dem "Falkenhaus" in Würzburg und dem "Romschlössle" in Creglingen zeigten ihre stete Weiterentwicklung im Lauf der Jahre.

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